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Titelaufnahme

Titel
Systematik zur Antizipation von Stakeholder-Reaktionen / von Dipl.-Wirt.-Ing. Stefan Peter ; Referent: Prof. Dr.-Ing. Jürgen Gausemeier, Korreferent: Prof. Dr. Christian Stummer
AutorPeter, Stefan
BeteiligteGausemeier, Jürgen In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen ; Stummer, Christian In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
ErschienenPaderborn, 2016
Ausgabe
Elektronische Ressource
Umfang1 Online-Ressource (184 Seiten) : Diagramme
HochschulschriftUniversität Paderborn, Univ., Dissertation, 2016
Anmerkung
Tag der Verteidigung: 21.10.2016
Verteidigung2016-10-21
SpracheDeutsch ; Englisch
DokumenttypDissertation
URNurn:nbn:de:hbz:466:2-27282 Persistent Identifier (URN)
DOI10.17619/UNIPB/1-8 
Lizenz
CC-BY-NC-ND-Lizenz (4.0)Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitung 4.0 International Lizenz
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Systematik zur Antizipation von Stakeholder-Reaktionen [34.65 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen beruht zu großen Teilen auf Innovationen. Grundlage stetiger Innovationen ist die strategische Produktplanung. Sie erfordert regelmäßig strategische Entscheidungen, deren Erfolg jedoch stark vom Verhalten betroffener Stakeholder abhängig ist. Das Treffen fundierter Entscheidungen unter Berücksichtigung von Stakeholder-Reaktionen wird zunehmend komplexer: Branchengrenzen verschwimmen, neue Akteure drängen in den Markt. Das führt zu völlig neuen Wertschöpfungsnetzen, in denen traditionelle „Spielregeln“ und Verhaltensweisen nicht mehr gelten. Es müssen zukünftige Reaktionen der Stakeholder antizipiert und in Abhängigkeit voneinander analysiert werden. Dabei mangelt es an methodischer Unterstützung für Entscheider, Stakeholder-Reaktionen in die strategische Produktplanung einzubeziehen.Ziel der Arbeit ist folglich eine Systematik zur Antizipation von Stakeholder-Reaktionen im Kontext der strategischen Produktplanung. Zunächst wird die Entscheidungssituation beschrieben. Für diese werden relevante Stakeholder identifiziert und charakterisiert. Dazu werden das systemische Verhalten, die Ziele und die Macht der Stakeholder analysiert. Mit Hilfe der Szenario-Technik werden mögliche Reaktionen vorausgedacht. Der Stakeholder-Charakter bestimmt die Zuordnung der Reaktions-Szenarien zu den Stakeholdern. Das vernetzte System der interdependenten Reaktionen wird durch eine agentenbasierte Simulation gelöst. Sie ermöglicht das Erproben mehrerer Entscheidungsoptionen im Vorfeld. Das Ergebnis der Systematik ist eine Handlungsempfehlung im Kontext der Entscheidungssituation.

Zusammenfassung (Englisch)

A companys success largely relies on innovation. The basis for constant innovation is the strategic product planning. This requires strategic decisions on a regular basis. However, the success of decisions is heavily dependent on stakeholders reactions. The decision-making process with regard to stakeholder-reactions is becoming increasingly complex: Branches are converging, new players enter the market. This leads to new value networks in which traditional rules and behaviors no longer apply. Future reactions are to be anticipated and analyzed in interdependence of each other. There is no methodological support for decision-makers involving stakeholder reactions in the strategic product planning.Aim of this work is a methodology for anticipating stakeholder reactions in the context of strategic product planning. First, the decision framework is characterized. Relevant stakeholders in this context are identified and characterized. Therefore, their systemic behavior, their objectives and their power are analyzed. By using the scenario technique possible reactions are anticipated. The stakeholder character determines the assignment of scenarios to the stakeholders. The system of interdependent reactions is solved in an agent-based simulation. It allows for testing decision options in advance. The result of the methodology is a recommendation for action regarding the decision framework.