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Titelaufnahme

Titel
Medienerziehung im Unterrichtsfach Pädagogik : praxisorientierte Entwicklung, Durchführung und Evaluation einer Lehrkräftefortbildung zu den Themenbereichen Cybermobbing, Gewalt und Sexualisierung in Medien / vorgelegt von Alexander Martin ; [Erstgutachter: Prof. Dr. Bardo Herzig, Zweitgutachterin: Prof. Dr. Dorothee M. Meister]
AutorMartin, Alexander
BeteiligteHerzig, Bardo In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen ; Meister, Dorothee M. In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
ErschienenPaderborn, 2017
Ausgabe
Elektronische Ressource
Umfang1 Online-Ressource (478 Seiten) : Diagramme
HochschulschriftUniversität Paderborn, Dissertation, 2017
Anmerkung
Tag der Verteidigung: 24.08.2017
Verteidigung2017-08-24
SpracheDeutsch
DokumenttypDissertation
URNurn:nbn:de:hbz:466:2-29216 Persistent Identifier (URN)
DOI10.17619/UNIPB/1-173 
Dateien
Medienerziehung im Unterrichtsfach Pädagogik [9.51 mb]
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Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in einer mediatisierten Welt geht mit dem Erfordernis einher, ihnen Medienkompetenz zu vermitteln. Da Heranwachsende auch mit potenziell problematischen Medienangeboten in Berührung kommen, die schädigenden Einfluss auf ihre Entwicklung nehmen können, ist der Befähigung zu einem versierten Medienumgang gerade auch deshalb ein hoher Stellenwert beizumessen. Die systematische Vermittlung von Medienkompetenz nimmt ihren Anfang bestenfalls in der Familie und wird später dann durch flankierende Maßnahmen anderer Sozialisationsinstanzen - insbesondere der Schule - ergänzt. Im Unterricht lassen sich Medienthemen beispielsweise als Fachgegenstand aufgreifen. Fortbildungen sind eine Möglichkeit, Lehrkräfte bei der Bewältigung dieser Auf-gabe zu unterstützen. Ein Schulfach, in dem die Auseinandersetzung mit medienerzieherischen Fragestellungen eine wichtige Rolle spielt, ist das Unterrichtsfach Pädagogik. Vor diesem Hintergrund wird in dieser Arbeit die Entwicklung, Durchführung und Evaluation einer Fortbildung für Lehrkräfte des Unterrichtsfaches Pädagogik beschrieben, die diese dabei unterstützt, medienerzieherische Fragestellungen am Beispiel von Cybermobbing, Gewalt und Sexualisierung in Medien im Unterricht aufzugreifen. Da sich die Akquise von teilnehmenden Lehrkräften als besonders schwierig gestaltet hat, ist - in Anlehnung an praxis- und designorientierte Forschungsansätze - eine als ‚responsive Bildungsforschung‘ bezeichnete Forschungsvariante entwickelt und methodologisch legitimiert worden, deren Fokus sich auf die Aktivierung von Lehrkräften richtet. Auf dieser Basis war es möglich, 105 Lehrkräfte des Unterrichtsfaches Pädagogik in Nordrhein-Westfalen für eine Teilnahme zu gewinnen.

Zusammenfassung (Englisch)

The growing-up of children and adolescents in a mediatised world is accompanied by the need to convey media competencies to them. Since adolescents also come into contact with potentially problematic media offerings, which can have a damaging impact on their development, it is precisely for this reason that they have media competencies. The systematic imparting of media competencies begins at best in the family and is later supplemented by flanking measures of other instances of socialization - especially school. In schools media topics can be taken up as a subject in different lessons. Further education is a way to support teachers cope with this task. A school subject in which the discussion of media-related questions plays an important role is pedagogy. Looking at this background this thesis describes the development, implementation and evaluation of a further education teacher training for teachers of pedagogy, which helps them to tackle media-related questions in lessons using the example of cyberbullying, violence and sexualization in media. Since the acquisition of participating teachers has proved to be particularly difficult, a research variant, termed ‚responsive education research‘, has been developed and methodologically validated. This variant is based on practical and design-oriented research approaches and focuses on the mobilization of teachers. On this basis it was possible to recruit 105 teachers for a participation.