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Titelaufnahme

Titel
Acquiring english as a third language : a processability perspective / von Pascal Simon Buttkewitz
AutorButtkewitz, Pascal Simon
BeteiligtePienemann, Manfred In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen ; Håkansson, Gisela In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
ErschienenPaderborn, 2018
Ausgabe
Elektronische Ressource
Umfang1 Online-Ressource (xi, 204 Seiten) : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftUniversität Paderborn, Dissertation, 2017
Anmerkung
Tag der Verteidigung: 30.08.2017
Verteidigung2017-08-30
SpracheEnglisch ; Deutsch
DokumenttypDissertation
URNurn:nbn:de:hbz:466:2-31267 Persistent Identifier (URN)
DOI10.17619/UNIPB/1-373 
Dateien
Acquiring english as a third language [8.3 mb]
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Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Manche Wissenschaftler im Forschungsfeld der Drittspracherwerbsstudien (L3A) behaupten, dass der Unterschied zwischen L2- und L3-Erwerb fundamental sei. Ihnen zufolge hätten Bilinguale, die eine L3 erwerben, Vorteile gegenüber Monolingualen, die dieselbe Sprache als L2 erwerben. Besagte Vorteile zeigten sich angeblich in der allgemeinen kognitiven Überlegenheit der Bilingualen, im Sprachtransfer, in höherem metalinguistischen Wissen und Bewusstsein sowie ausgefeilteren Lernstrategien. Diese Arbeit zielt darauf ab, die genannte Hypothese eines fundamentalen Unterschieds zwischen L2- und L3-Erwerb aus Perspektive der Sprachverarbeitung zu falsifizieren, indem aufgezeigt wird, dass die gestufte Entwicklung in englischer Morphosyntax bei L2- und L3-Lernern identisch ist. Die genannten Stufen sind die von Pienemann entwickelten Stufen für Englisch als Zweitsprache im Rahmen seiner Processability Theory (PT, Pienemann 1998). Zum Testen der Hypothese wurde eine Gruppe von Deutschtürken (Experimentalgruppe, n = 14) mit einer Gruppe Deutscher (Kontrollgruppe, n = 14) in einer Querschnittsstudie im Hinblick auf deren spontane, mündliche Englischproduktion verglichen. Die erreichten Stufen im Bereich englische Morphosyntax wurden mit PT-konformen Kriterien diagnostiziert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Probanden der Experimentalgruppe dieselbe Erwerbsreihenfolge in den PT-Stufen 4 bis 6 englischer Morphosyntax aufweisen wie die Probanden der Kontrollgruppe. Durch zusätzliche Tests konnten kleinere quantitative Unterschiede festgestellt werden, die z.T. auf Transfer aus dem Türkischen zurückgeführt werden können, welche allerdings allesamt die Dimension der Variation betreffen, nicht aber die der Entwicklung. Damit wurde gezeigt, dass die Hypothese eines fundamentalen Unterschieds zwischen L2- und L3-Erwerb aus Perspektive der Sprachverarbeitung unhaltbar ist.

Zusammenfassung (Englisch)

Some scholars in the field of L3A studies claim that the difference between L2A and L3A is a fundamental one. According to them, L3 learners have advantages over L2 learners. These advantages are supposed to show in the domains of a general cognitive superiority due to their bilingual starting point of acquiring the L3, with transfer from the L2, metalinguistic knowledge and awareness, and more elaborated learning strategies deemed possible. This study aims at falsifying this fundamental difference hypothesis concerning L3A (FDH/L3A) from a language processing perspective by showing that the development of English morphosyntax is similar with both ESL and English L3 acquisition, in other words, that learners of English proceed through the same stages of grammatical development independently of previously acquired languages. These stages of development are those formulated by Pienemann in his Processability Theory (PT, Pienemann 1998). In order to test the FDH/L3A from a PT point of view,a group of German-Turkish learners of English (experimental group, n=14) was compared to a group of German learners of English (control group, n=14) in this cross-sectional study. The informants current stage of English L2/L3 interlanguage (IL) was determined using PT-inherent methodology. Results show that the trilinguals exhibit the same implicational nature in the upper stages within the overall development of English morphosyntax as do the bilinguals. As for the lower stages, no stage transitions could be evidenced since the informants were too advanced. However, neither was counter evidence against the implicational nature of the lower stages found. Minor quantitative differences that affect variation, but not development, were found with the trilingual group, and were probably due to transfer from Turkish. The FDH/L3A was proven inadequate to explain differences between L2A a++ ...

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