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Titelaufnahme

Titel
Empirische Forschungsmethoden für die Evaluation visueller Fahrerassistenzsysteme im Kraftfahrzeug / Regina Sprenger
AutorSprenger, Regina In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
Erschienen2009
HochschulschriftPaderborn, Univ., Diss., 2008
SpracheDeutsch
DokumenttypDissertation
URNurn:nbn:de:hbz:466-20090609018 Persistent Identifier (URN)
Dateien
Empirische Forschungsmethoden für die Evaluation visueller Fahrerassistenzsysteme im Kraftfahrzeug [2.02 mb]
kurzfassung [9.21 kb]
abstract [8.9 kb]
Links
Nachweis
Klassifikation

Deutsch

Die Mensch-Maschine-Schnittstelle in Kraftfahrzeugen wird von neuen Fahrerassistenzsystemen beeinflusst. Die technische Realisierbarkeit eines Systems garantiert noch keinen Sicherheitsgewinn durch die Systemnutzung. Zusätzliche Informationen, die dem Fahrer präsentiert werden, können das Fahrerverhalten beeinflussen. Die Entwicklung neuer Fahrerassistenzsysteme erfordert eine Evaluation bereits im Entwicklungsprozess. Es ist wichtig zu wissen, wie Fahrer mit einem neuen System umgehen und wie die Fahrerbeanspruchung durch die Systemnutzung beeinflusst wird. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche empirischen Forschungsmethoden zur Bewertung eines visuell arbeitenden Fahrerassistenzsystems verwendet werden können. In der Arbeit wurden die Strategie bei der Nutzung eines Infrarot-Nachtsichtsystems mit der Methode der Blickbewegungsmessung, einer Fragebogenbefragung und einer Variante des Lauten Denkens untersucht. Es zeigte sich, dass die objektiven Blickdaten nicht immer mit den subjektiven Einschätzungen der Probanden übereinstimmten. Die Fahrerbeanspruchung konnte mit einer neuartigen Forschungsmethode, bei der der Blutdruck auf der Grundlage der kontinuierlichen Pulswellenlaufzeitbestimmung erfasst wird, erhoben werden. Die damit erhaltenen Ergebnisse wurden durch die Vergleichsparameter Herzfrequenz und Hautleitwert bestätigt. Subjektiv konnte die Fahrerbeanspruchung mit den Ratingskalen NASA-Task Load Index (TLX) und Anstrengungsskala erhoben werden.

English

The human-machine interface in motor vehicles is influenced by new driver assistance systems. The technical feasibility of a new system does not guarantee a safety gain by using it. The additional information provided by an assistance system can affect the driving behaviour. The development of new driver assistance systems for vehicles requires an evaluation of these systems already during the development process. It is important to know how drivers cope with such a new system and how the workload of the driver is influenced by using it. This work discusses which empirical methods could be used to evaluate a visual driver assistance system. Here the strategies how drivers use a night vision enhancement system were evaluated with an eye tracking system, a questionnaire, and the “thinking-aloud” method. In some cases the objective eye tracking data did not correlate with the subjective impressions of the drivers. For the measurement of drivers’ workload a recent high-resolution blood pressure measurement technique based on the pulse transit-time was used. The results of these measurements were confirmed by the comparative physiological parameters heart rate and skin conductance level. The self-report measures NASA-Task Load Index (TLX) and a modified version of the Rating Scale of Mental Effort (“Anstrengungsskala”) were used to determine the mental workload of the drivers.