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Titelaufnahme

Titel
Hygienisierung von aufbereitetem Prozesswasser aus der Lebenmittelherstellung / Martin Droll
AutorDroll, Martin In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
Erschienen2008
HochschulschriftPaderborn, Univ., Diss., 2008
SpracheDeutsch
DokumenttypDissertation
URNurn:nbn:de:hbz:466-20090731036 Persistent Identifier (URN)
Dateien
Hygienisierung von aufbereitetem Prozesswasser aus der Lebenmittelherstellung [6.04 mb]
zusammenfassung [4.78 kb]
abstract [4.2 kb]
Links
Nachweis
Klassifikation

Deutsch

Hygienisierung von aufbereitetem Prozesswasser aus der Lebensmittelherstellung

Um die Wasserversorgung auch zukünftig sicherzustellen, ist es unbedingt erforderlich, Wasseraufbereitungskonzepte zu entwickeln, die eine Wiederverwendung von Wasser ermöglichen. Deshalb wurde in einem Kooperationsprojekt die Aufbereitung von Blancheurabwasser unter chemisch physikalischen und mikrobiologischen Gesichtspunkten zu Brauchwasser mit Trinkwasserqualität untersucht. Neben den klassischen TVO-Untersuchungsmethoden, die hauptsächlich auf Nährböden zur Quantifizierung und Identifizierung von Keimen im Wasser basieren, wurden auch moderne mikrobiologische Untersuchungsmethoden wie DNA/RNA basierte Identifizierungsmethoden, enzymatische bzw. immunologische Verfahren sowie die FT-IR-Analytik zur Identifizierung von Isolaten kultivierter Mikroorganismen auf ihre Eignung geprüft. Die Pilotanlage zur Brauchwasserherstellung umfasste eine Grobabtrennung für Feststoffe, eine Hochleistungsbiologie gekoppelt mit einer Ultrafiltrationseinheit zur Rückhaltung von Belebtschlamm sowie eine zweistufige Umkehrosmoseanlage zur Rückhaltung von chemischen und biologischen Inhaltstoffen. Dabei zeigte sich, dass nach der Umkehrosmose-behandlung die chemischen Inhaltsstoffe soweit reduziert werden, dass sie die von der TVO vorgegebenen Grenzwerte mit Ausnahme der Ammoniumkonzentration nicht überschreiten. Der Einsatz einer zusätzlichen Desinfektionsstufe (Ozon, UV, ein Kombinationsverfahren) konnte die nach der Behandlung durch die Umkehrosmosestufen vorhandene mikrobiologische Belastung soweit senken, dass die hygienischen Parameter der TVO sicher eingehalten werden können.

English

Sanitation of purified wastewater from food production

To ensure the water supply in the future, it is essential to develop concepts of water recycling which enables the re-use of water. Therefore, in a cooperative project, wastewater from a blanching process was purified to make process water with the quality of drinking water in regards to chemical, physical and microbiological aspects. In addition to the classical TVO testing methods, which are mainly based on cultivation of nutrient media to quantify and identify germs in water, the applicability of modern investigation methods like DNA/RNA based identification methods, enzymatic and immunological practices, as well as the FT-IR-analysis to identify isolates of cultivated germs were certified. The pilot plant for production of clean process water includes a sieve for particulate matter, a high performance biological treatment coupled with an ultra-filtration unit for retention of activated sludge and a two-stage reverse osmosis plant to retain chemical and biological ingredients. With the exception of ammonia content, after reverse osmosis treatment the chemical and biological ingredients in the water were reduced to drinking water ordinance levels. The use of an additional disinfection step, one that combines Ozone and UV radiation, could reduce the microbiological contamination which remained after the reverse osmosis units, insofar as the hygienic parameters comply with the regulations of the drinking water ordinance.