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Titelaufnahme

Titel
Musik im Alter und mit Alzheimerdemenz : Fähigkeiten im Umgang mit kurzen musikalischen Rhythmen / Astrid Söthe-Röck
AutorSöthe, Astrid In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
Erschienen2009
Umfang196 S. : graph. Darst., Notenbeisp.
HochschulschriftPaderborn, Univ., Diss., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypDissertation
URNurn:nbn:de:hbz:466-20100902018 Persistent Identifier (URN)
Dateien
Musik im Alter und mit Alzheimerdemenz [0.99 mb]
abstract dissertation deutsch soethe-roeck [50.1 kb]
abstract dissertation englisch soethe-roeck [46.84 kb]
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Nachweis
Klassifikation

Deutsch

Musik im Alter und mit Alzheimerdemenz. Fähigkeiten im Umgang mit kurzen musikalischen Rhythmen.

Im gesunden Alter kann Musik Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit steigern. Bei Alzheimerdemenz (AD) reduziert Musiktherapie symptomatische Verhaltensweisen (wie Aggression oder Unruhe). Systematische Forschungsarbeiten zu musikalischen Fähigkeiten im Alter und mit Alzheimerdemenz sind bisher jedoch rar. In dieser hier vorgestellten Studie wurden die rhythmischen Fähigkeiten von gesunden Älteren, Patienten mit leichter AD und jungen Erwachsenen untersucht (Rhythmen unterscheiden, nachspielen, lernen und erinnern; N=30). In allen Aufgaben zeigten die Patienten geringere Leistungen als die gesunden Älteren. Gesunde Ältere zeigten wiederum geringere Leistungen als junge Erwachsene. Die Annahme einer Erhaltung musikalischer Fähigkeiten im Prozess der Alzheimer-Erkrankung kann nicht aufrecht erhalten werden. Die Mechanismen der positiven Wirkungen von Musik und musikalischer Betätigung sind offenbar in anderen Bereichen zu suchen (z.B. emotionales Erleben, soziale Aspekte).

English

Music in healthy age and with Alzheimer`s disease. Abilities of handling short musical rhythms.

Music enhances well-being and quality of life in healthy old age. In the case of AD, music therapy reduces symptomatic behaviour (like aggression or agitation). So far, there has been a lack of systematic studies on musical abilities in old age and with AD. The present study examined the rhythmical abilities of healthy elderly adults, of patients with mild AD, and of young adults (differentiating, reproducing, learning and recognizing rhythms, N=30). The patients with mild AD demonstrated lower performance than the healthy elderly in all tasks. The healthy elderly, on the other hand, showed lower performance than the young adults in all tasks. The hypothesis that musical capabilities are preserved during the process of AD was not confirmed. Apparently, the mechanisms underlying the positive effects of music listening and musical activity are based rather on emotional and social processes.