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Titelaufnahme

Titel
Minimalsensorisches Konzept zur multimodalen Fahrerzustandsüberwachung auf Basis physiologischer Daten : Validierung einer neuen Methode / Cord Volker Bauch
AutorBauch, Cord Volker In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
Erschienen2010
UmfangXIII, 211 S. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftPaderborn, Univ., Diss., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypDissertation
URNurn:nbn:de:hbz:466-20110112013 Persistent Identifier (URN)
Dateien
Minimalsensorisches Konzept zur multimodalen Fahrerzustandsüberwachung auf Basis physiologischer Daten [4.85 mb]
kurzfassung [14.89 kb]
abstract [13.4 kb]
Links
Nachweis
Klassifikation

Deutsch

Die Beanspruchung des Kraftfahrers im Straßenverkehr nimmt ständig zu. Höhere Verkehrs-dichten, längere Fahrzeiten und komplexere Bedienelemente im Fahrzeug wirken sich negativ auf die Aufnahmefähigkeit und Informationsverarbeitung des Fahrers aus und erhöhen das Unfallrisiko. Die Messung der Fahrerbeanspruchung könnte Abhilfe schaffen und als eigen-ständiges Fahrerassistenzsystem in kritischen Situationen Warnungen generieren. Auch bei der Entwicklung von Fahrzeugsystemen würden Kenntnisse über den Fahrerzustand helfen, die Mensch-Maschine-Schnittstelle zu optimieren.

Da die Beanspruchung eine Größe ist, die zwar von äußeren Reizen beeinflusst, aber dabei subjektiv unterschiedlich empfunden wird und nicht direkt messbar ist, werden stattdessen physiologische Beanspruchungsindikatoren erfasst und ausgewertet. In diesem Zusammen-hang werden vor allem die Eignung und die Zuverlässigkeit des kontinuierlich gemessenen Blutdrucks als neuem Indikator untersucht und mit etablierten Parametern der psychophysio-logischen Forschung verglichen. Mit Hilfe dieser Indikatoren lässt sich eine neuartige Kenn-größe zur Quantifizierung des aktuellen Beanspruchungszustandes des Fahrers bestimmen. Für die Erfassung der berücksichtigten Signale wird eine neu und speziell für den Einsatz im Kraftfahrzeug konzipierte Sensorik vorgestellt. Die kontinuierliche Bestimmung des Blut-druckverlaufes basiert auf einer von BARSCHDORFF und Mitarbeitern [Ba98, Ba00] vorge-schlagenen Methode, die in dieser Arbeit erweitert und verbessert wurde.

Teilergebnisse dieser Arbeit wurden bereits auf verschiedenen nationalen und internationalen Tagungen vorgestellt [Ba05a, Ba05b, Ba06, Ba07, Ba08].

English

Driver workload increases constantly. Higher traffic density, longer driving times and more complex control elements in the vehicle have got a negative effect on reception and informa-tion processing of the driver and increase the risk of accidents. The measurement of driver workload could help to solve the problem and - as an independent driver assistant system - it could generate warnings in critical situations. Being informed about the driver's actual condi-tion could also be useful for the development of new vehicle systems and the optimization of the human-machine-interface.

Since workload is a dimension which is on the one hand clearly affected by external stimuli, but on the other perceived differently and subjectively by the individual and can not be meas-ured directly, we seize and evaluate physiological workload indicators instead. Above all the appropriateness and the reliability of the continuously measured blood pressure as a new indicator are examined and compared to established parameters in psycho-physiological research. With the help of these indicators a new parameter can be determined which can quantify the current state of driver workload. For the measurement of the considered signals a new sensor system designed especially for the use in motor vehicles is introduced. The continuous registration of blood pressure is based on a method which is suggested from BARSCHDORFF ET AL. [Ba98, Ba00] and extended and improved in this work.

Parts of the results of this work were presented at different national and international confer-ences [Ba05a, Ba05b, Ba06, Ba07, Ba08].