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Titelaufnahme

Titel
Systematik zur funktionsorientierten Modellierung von Elektrik/ Elektronik-Systemen über den Produktlebenszyklus / Andreas Warkentin
AutorWarkentin, Andreas P. In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
Erschienen2011
HochschulschriftPaderborn, Univ., Diss., 2010
Anmerkung
Tag der Verteidigung: 05.11.2010
SpracheDeutsch
SerieHNI-Verlagsschriftenreihe ; 279
DokumenttypDissertation
ISSN2365-4422
URNurn:nbn:de:hbz:466-20110314020 Persistent Identifier (URN)
Dateien
Systematik zur funktionsorientierten Modellierung von Elektrik/ Elektronik-Systemen über den Produktlebenszyklus [4.54 mb]
abstract [14.26 kb]
abstract [11.67 kb]
Links
Nachweis
Klassifikation

Deutsch

In den letzten Jahren wird die Evolution moderner Fahrzeuge durch den zunehmenden Einsatz von Elektrik/Elektronik-Systemen (E/E-Systeme) dominiert. Um die damit einhergehende Komplexität zu beherrschen, rücken vermehrt die Funktionen eines Produkts in den Fokus der Hersteller. Hilfreich hierfür ist ein funktionsorientiertes Produktmodell. Der potentielle Zusatznutzen eines solchen Produktmodells für die Phasen nach der Entwicklung ist bislang nicht systematisch untersucht worden. Zudem erfolgt in den vorhandenen Ansätzen keine Gegenüberstellung vom resultierenden Aufwand und Nutzen aus einer Dokumentation von Funktionen.

Daher wurde in dieser Arbeit eine Systematik zur funktionsorientierten Modellierung von E/E-Systemen unter Berücksichtigung vom Nutzen und Aufwand definiert. Den ersten Teil der Systematik bildet ein funktionsorientiertes Produktmodell, das die funktionalen Aspekte von E/E-Systemen abdeckt. Es umfasst eine anwenderorientierte, eine logische und eine technische Ebene. Das funktionsorientierte Produktmodell dient als Ausgangsbasis für den zweiten Teil der Systematik: ein Verfahren zur Definition eines bedarfsspezifischen Produktmodells. Dieses Verfahren beschreibt, wie aus einem Produktmodell unter Berücksichtigung des Nutzens aus dem Produktmodell sowie des Aufwands für die Modellierung und Aktualisierung ein bedarfsspezifisches Produktmodell abgeleitet werden kann.

Unter Anwendung des Verfahrens wird in dieser Arbeit ein konkretes, bedarfsspezifisches Produktmodell für einen Automobilhersteller bestimmt. Hierzu werden die einzelnen Schritte des Verfahrens in einem realen Unternehmensumfeld detailliert ausgeführt.

English

In the past years the evolution of modern automobiles has been dominated by the increasing usage of electric/electronic-systems. In order to manage the accompanying complexity, there is an ongoing paradigm shift towards the functions of a product. Here, a function-oriented representation is a helpful means. The additional benefit of a function-oriented representation beyond the development phase has not been addressed systematically so far. Moreover, current approaches have not analyzed the benefit arising from the usage of a function-oriented representation in relation to the effort connected with modeling and updating this information.

Within this thesis an approach for a definition of a function-oriented representation with consideration of the accompanying benefit and effort has been defined. The first part of the approach consists of a function-oriented representation which documents the functional aspects of electric/electronic-systems. It comprises a user level, a logical level and a technical level. The function-oriented representation is the basis for the second part of the approach: a method for the definition of a needs-driven representation. This method describes how to derive a needs-driven representation from the function-oriented representation in consideration of the corresponding benefit and effort.

A concrete needs-driven representation is defined for an automotive manufacturer by applying the method. This is achieved by executing each step of the method within an existing company.