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Bibliographic Metadata

Title
Enantiomerenreine Cyclopropyl-Homoenolat-Äquivalente : biokatalytische Synthese und präparative Anwendung / von Birte Krebs
AuthorKrebs, Birte
Published2000
Institutional NotePaderborn, Univ.-GH, Diss., 2000
LanguageGerman
Document TypesDissertation (PhD)
URNurn:nbn:de:hbz:466-20000101104 
Files
Enantiomerenreine Cyclopropyl-Homoenolat-Äquivalente [0.64 mb]zusammf [111.74 kb]
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Reference
Classification

Deutsch

Die Bereitstellung optisch aktiver Synthesebausteine ist von eminentem Interesse für die pharmazeutische Forschung. Der Beitrag, den homologe Enolate (Homoenolate) dazu leisten können, ist weitestgehend unerforscht. Homoenolate sind wertvolle C3-Bausteine mit einer für Carbonylverbindungen ungewöhnlichen d3-Reaktivität. Bis heute gibt es keine allgemeingültige Methode zur Herstellung enantiomerenangereicherter, α-chiraler Homoenolate. In der vorliegenden Arbeit ist es erstmalig gelungen, enzymatische Umsetzungen an quaternären Acetalen durchzuführen. Die Entdeckung der ungewöhnlichen, gegenteiligen Enantioselektivitäten der Lipasen aus Pseudonomas cepacia (LPC) und aus Candida antarctica (LCA) ermöglichte die Isolierung beider Enantiomere der Cyclopropylacetate mit ausgezeichneten Enantiomerenüberschüssen und in sehr guten Ausbeuten. In einer beispielhaften Reaktion wurde gezeigt, daß sich die Cyclopropylacetate in die optisch aktiven Homoenolat-トquivalente überführen und zu den α-chiralen Homoenolaten spalten lassen. Im Zuge der Dissertation ist erstmalig die Addition von Homoenolaten an Iminoverbindungen gelungen. Durch derartige Additionen entstehen γ-Aminocarbonylverbindungen, die zu nicht natürlichen Aminosäuren umgesetzt werden können, welche zum Beispiel als Protease-Hemmer wirken. Die absolute Konfiguration eines Produkts konnte mit Hilfe der chiralen Information des Edukts und einer Röntgenstrukturanalyse verifiziert werden.