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Titelaufnahme

Titel
Die Einführung von Credit-Systemen als Teil der aktuellen Studienstrukturreform an wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten in Deutschland / von Verena Kloeters
AutorKloeters, Verena In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
Erschienen2004
HochschulschriftPaderborn, Univ., Diss., 2004
SpracheDeutsch
DokumenttypDissertation
URNurn:nbn:de:hbz:466-20040101191 Persistent Identifier (URN)
Dateien
Die Einführung von Credit-Systemen als Teil der aktuellen Studienstrukturreform an wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten in Deutschland [70.63 mb]
zusfasng [7.91 kb]
abstract [7.78 kb]
Links
Nachweis
Klassifikation

Deutsch

Vor dem Hintergrund der im Jahre 1999 von den europäischen Kultusministern unterzeichneten Bologna-Erklärung werden auch an deutschen Hochschulen modulare Studienstrukturen mit studienbegleitenden Prüfungen sowie ein zweistufiges Graduierungssystem mit den Abschlüssen „Bachelor“ und „Master“ etabliert. Ziel der Arbeit ist, zunächst allgemein und dann am Beispiel der Wirtschaftswissenschaften aufzuzeigen, wie weit die Studienstrukturreform in Deutschland bereits fortgeschritten ist und inwieweit die neuen Strukturen einen Beitrag zur Erhöhung der Transparenz von Lehre und Studium sowie kürzeren Studienzeiten leisten können. Dazu erfolgt zunächst ein Vergleich der Prüfungsordnungen wirtschaftswissenschaftlicher Diplomstudiengänge, die bis 2002 bereits auf studienbegleitende Prüfungen umgestellt haben. Im Anschluss daran wird der Stand der Einführung entsprechender BA-/MA-Studiengänge näher beleuchtet und diese im Hinblick auf ihre inhaltliche und strukturelle Breite hin analysiert. Der letzte Teil der Arbeit umfasst die empirische Auswertung von Erfahrungen, die die Universität Paderborn bei der Implementation und Bewährung eines Credit Systems und der Umstellung des Diplomstudiengangs IBS auf ein gestuftes BA-/MA-Programm gemacht hat. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, ob eine Verkürzung der Studienzeit erreicht werden konnte und welche Rolle die Prüfungsorganisation dabei spielt. Neben einer im Rahmen dieser Arbeit durchgeführten Studierendenbefragung konnten auch tatsächliche Studiendauern und Examensnoten ausgewertet werden. Es zeigt sich, dass Maßnahmen zur Studienzeitverkürzung stärker auf Anreize als auf Sanktionen setzen müssen.

English

Against the background of the so-called Bologna Declaration which was signed by the European ministers of education and cultural affairs in 1999 also the German universities establish both modular studying structures with exams that accompany the studies and a two-tier graduation system with the degrees „Bachelor“ and „Master“. The target of this piece of work is to show, at first in general and then by means of the example of economics, in how far the reform of the studying structure has already developed in Germany and in how far the new structures contribute to an increase of the transparency of teaching and learning and to shorter periods of study. For this reason a comparison between the exam regulations of economic diploma studies, which had already changed to exams accompanying the studies until 2002, is carried out. Afterwards the status of the introduction of corresponding BA-/MA-studies is examined. Moreover the introduction is analyzed with respect to the range as regards content and structure. The last part of the this piece of work contains an empiric evaluation of experiences that have been made at the University of Paderborn during the implementation and probation of a credit point system and during the alteration from the diploma studies IBS to a graded BA- /MA-programme. In this context the questions if shorter periods of study have been realized and which part the organization of exams takes in this context are particularly important. Apart from a student survey which has been carried out within the framework of this work, actual periods of study and exam marks have been evaluated. It turns out that measures to reduce the student days have to focus more on incentives than on sanctions.