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Titelaufnahme

Titel
Strategische Erfolgsfaktoren für Contracting-Angebote von Energieversorgungsunternehmen / von Matthias Meinefeld
AutorMeinefeld, Matthias In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
Erschienen2004
HochschulschriftPaderborn, Univ., Diss., 2004
SpracheDeutsch
DokumenttypDissertation
URNurn:nbn:de:hbz:466-20040101267 Persistent Identifier (URN)
Dateien
Strategische Erfolgsfaktoren für Contracting-Angebote von Energieversorgungsunternehmen [3.7 mb]
zusfasng [49.25 kb]
abstract [48.95 kb]
Links
Nachweis
Klassifikation

Deutsch

Die Bemühungen deutscher Energieversorgungsunternehmen (EVU), bei ihren Kunden zusätzlich zur Endenergielieferung auch die Nutzenergiebereitstellung in Form eines Contracting durchzuführen, sind in den vergangenen 6 Jahren erheblich gestiegen. Enorme Marktpotenziale für ein modernes Outsourcingangebot, langfristige Kundenbindung im liberalisierten Energiemarkt und die Perspektive, mit dieser individuellen Energiedienstleistung eine Differenzierungsstrategie praktizieren zu können, ließen Contracting als geradezu ideale Ergänzung des angestammten Produkt-Portfolios von EVU erscheinen. Die bisher erzielten Absatzerfolge konnten die hohen Erwartungen jedoch noch nicht bestätigen. In dieser Arbeit wird nachgewiesen, dass nur eine sehr geringe Anzahl großer EVU langfristig auf einem strategischen Geschäftsfeld „Contracting“ erfolgreich sein kann, während die Masse der EVU opportunistisch nur rentable Einzelprojekte durchführen sollte. Die Analyse der Make-or-Buy-Entscheidung des Energieverbrauchers für Nutzenergie legt das Fehlen typischer Outsourcing-Vorteile (Kosteneinsparung, Flexibilitätsgewinn) und hohe Transaktionskosten offen, so dass Contracting-Angebote in der Regel keine effiziente Form der Arbeitsteilung darstellen und nur in Sonderfällen, insbesondere bei Mangel an kostengünstigen Finanzierungsalternativen, zum Zuge kommen. Als Ergebnis einer kritischen Analyse werden am Schluss der Arbeit „10 Thesen zum Contracting“ der aktuellen optimistischen Einschätzung in EVU-Praxis und Fachliteratur entgegengestellt.

English

The efforts of german power supply companies (PSC), not only to supply utilities (electricity and natural gas) but also to provide their benefits (heat, cooling, compressed air, lighting etc.) with contracting, have been steppt up considerable during the last 6 years. Promising enormous market potentials for a modern outsourcing-offer, long-term customer loyalty in a liberalized energy market and the prospect, to practise a strategy of differentiation with this individual energy-service, contracting appeared to be the ideal supplementation to the traditional array of products in PSC. Existing contracts can’t confirm this high expectations yet. This thesis proves, that only a very little number of great PSC will be able to succeed with a business segment “Contracting”, while the majority of PSC ought to perform only profitable single-projekts at opportunity. The analysis of the end-users make-or-buy-decision shows lack of typical outsourcing-advantages (cost-saving, flexibility) and high transaction costs, so that Contracting is usually no efficient variety for division of labour. Only in some special cases, particular by lack of cheaper financing-alternatives, Contracting will be used. In the end, as the result of a critical analysis, “10 theses to Contracting” are set against up to dates optimistic assessments in PSC-practice and technical literature.