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Titelaufnahme

Titel
Vorentwicklungssteuerung mit Eisenhower-Portfolios : eine Methode zur zielgerichteten Priorisierung von Innovationsvorhaben unter Ressourcenknappheit / von Marco Eggert
AutorEggert, Marco In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
Erschienen2008
HochschulschriftPaderborn, Univ., Diss., 2008
SpracheDeutsch
DokumenttypDissertation
URNurn:nbn:de:hbz:466-20080825010 Persistent Identifier (URN)
Dateien
Vorentwicklungssteuerung mit Eisenhower-Portfolios [1.37 mb]
diss eggert abstract deu [34.89 kb]
diss eggert abstract eng [29.01 kb]
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Nachweis
Klassifikation

Deutsch

Zur Sicherung des langfristigen Unternehmenserfolges sind Innovationen erforderlich. Typischerweise sind mehr Ideen für Innovationen vorhanden als realisiert werden können. Es setzt sich die Erkenntnis durch, dass Selektionsentscheidungen unter Einbezug aller konkurrierenden Entwicklungsvorhaben getroffen werden sollten. Hierfür dienen Portfolio-Ansätze. Sie sollen die Aufstellung eines nach mehreren Kriterien ausgewogenen Forschungs- und Entwicklungsprogramms ermöglichen. Bislang hat sich keine dominierende Vorgehensweise durchsetzen können.

In diesem Verfahren werden Innovationsvorhaben anhand der Dringlichkeit, der Wichtigkeit und des Aufwands beurteilt und in ein Portfoliodiagramm eingetragen. Die Ableitung der Selektionskriterien erfolgt systematisch mittels einer Einflussmatrix. Die Methode zielt darauf ab, knappe Entwicklungsressourcen für wichtige statt für dringliche Aufgaben einzusetzen. Es entsteht ein zielgerichtetes Eisenhower-Portfolio zur Priorisierung von Innovationsvorhaben unter Ressourcenknappheit.

Die Methode wurde als Softwarelösung umgesetzt, im Unternehmen implementiert und zur Steuerung der Vorentwicklung verwendet. Der Autor konnte diesen Prozess über mehr als zwei Jahre begleiten und die Erfahrungen nutzen, um das System weiterzuentwickeln. Die Ergebnisse legen nahe, dass sich die Geschwindigkeit, Leistung und Transparenz der FuE-Organisation erhöht hat. Dezentrale Strukturen werden wirkungsvoll unterstützt.

English

Innovations are essential for the long term success of a firm. Typically more ideas exist in a company, than an organisation can realise. Resources are scarce. Ideally the selection process has to consider the whole portfolio of projects simultaneously. The view of the portfolio can ensure a balanced R&D program. However, no best practice portfolio process for the selection of advanced projects under resource constraints appears to be currently available.

The method described in the dissertation assesses innovation projects with respect to their importance, urgency and effort. Rating criteria are systematically derived by using an influence matrix. A bubble diagram is created. Scarce engineering resources are focused on important and urgent projects. The result is a targeted and company specific portfolio process which prioritises innovation projects under resource constraints.

The method was implemented in a software tool and used at a major automotive supplier to select advanced development projects. The author assisted the process for more than two years. By using the experience gained, the method was continuously enhanced and refined. Results show that speed, performance and transparency of the R&D organisation have improved significantly.