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Titelaufnahme

Titel
Jugendverschuldung : zum Einfluss der Strukturkategorie Geschlecht auf Verschuldungsverhalten, den Umgang mit Geld und Wissen um Kredite und ihre Kosten
AutorHippel, Uta In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
PrüferSchlegel-Matthies, Kirsten In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
Erschienen2011
HochschulschriftPaderborn, Univ., Diss., 2011
Anmerkung
Tag der Verteidigung: 11.05.2011
SpracheDeutsch ; Englisch
DokumenttypDissertation
URNurn:nbn:de:hbz:466:2-326 Persistent Identifier (URN)
Dateien
Jugendverschuldung [3.64 mb]
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Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Jugendverschuldung hat in den vergangenen Jahren zugenommen (vgl Gabanyi, Hemedinger&Lehner, 2007; Lange, 2004; Lange&Fries, 2006; Lewald&Dannemann, 1999; Schufa Holding AG, 2005; Zimmermann, 2004). Dies führte zu einer öffentlichen Diskussion nicht nur in der medialen, sondern auch der wissenschaftlichen Welt. Für Jugendliche spielen Verfügungsmöglichkeiten über Geld eine elementare Rolle, da bei ihnen davon soziale Positionierung, Popularität und Annerkennung abhängen (vgl. Lange, 1993, 1997), die in dieser Lebensphase von besonderer Bedeutung sind (Hurrelmann, 2007). Hinzukommt die fortschreitende Kommerzialisierung der Freizeitgestaltung Vor diesem Hintergrund ist es erstaunlich, wie wenig das Phänomen der Jugendverschuldung erforscht ist. Im deutschsprachigen Raum existieren keinerlei Studien, die den Einfluss der Strukturkategorie Geschlecht schwerpunkthaft untersuchen, obgleich es Hinweise darauf gibt, dass sie wesentlichen Einfluss auf das Verschuldungsverhalten besitzt (vgl. Lange, 2004; BdB, 2003, 2006). Die vorliegende Studie strebt an, diese Forschungslücke zu verringern. Dazu werden 1186 Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 bis 25 Jahren explorativ befragt. Die Ergebnisse sollen einen Beitrag zur Zielgruppenanalyse und zur Weiterentwicklung der fachdidaktischen Diskussion für die schulische Ernährungs- und Verbraucherbildung leisten. Sie lässt sich in die Grundlagenforschung einordnen. Die Ergebnisse weisen signifikante Unterschiede zwischen den Geschlechtern bezüglich Verschuldungs- und Überschuldungssituation und den damit korrelierenden Verhaltensmustern nach.

Zusammenfassung (Englisch)

Levels of youth debt have increased in recent years (see Gabanyi, Hemedinger and Lehner, 2007; Lange, 2004; Lange and Fries, 2006; Lewald and Dannemann, 1999; Schufa Holding AG, 2005; Zimmermann, 2004), becoming a subject of public debate, not only in the media but also in the academic world. Money plays an elementary role in the lives of young people, as social status, popularity and recognition, which at this stage of life are particularly important (Hurrelmann, 2007), depend on the availability of money (see, Lange, 1993, 1997). This situation is compounded by the increasing commercialisation of leisure. Given such a development, the paucity of research into the phenomenon of youth debt is astonishing. In German-speaking countries, no studies to date have focused on the influence of gender as a structural category, and that although there is evidence that it has a major impact on debt behaviour (see, Lange, 2004; BdB, 2003, 2006). The present study seeks to fill that research gap. Drawing on explorative questionnaires / interviews of 1,186 students of both sexes in the 16- to 25-year age range, its results contribute to target group analysis, while moving the didactic debate forward in the fields of nutrition and consumer education in schools. This study builds on and complements basic research. It identifies significant differences both between the sexes and the correlating behaviour patterns, with regard to how debt and excessive debt are incurred.