Go to page
 

Bibliographic Metadata

Title
Uncertainty in data sources for dietary exposure assessments
AuthorLindtner, Oliver
ExaminerSchlegel-Matthies, Kirsten ; Heseker, Helmut ; Grote, Manfred ; Heinemeyer, Gerhard
Published2014
Institutional NotePaderborn, Univ., Diss., 2014
Annotation
Tag der Verteidigung: 22.09.2014
Defended on2014-09-22
LanguageGerman ; English
Document TypesDissertation (PhD)
URNurn:nbn:de:hbz:466:2-14973 
Files
Unsicherheitsanalysen für Datenquellen zur Expositionsschätzung im Rahmen der Lebensmittelsicherheit [3.04 mb]
Links
Reference
Classification
Abstract (German)

Die vorliegende Arbeit stellt einen Ansatz bereit, wie qualitative Unsicherheiten von typischen verwendeten Datengrundlagen bewertet werden können. Dieser Ansatz wird für Verzehrsstudien verschiedener Altersgruppen, das Lebensmittel-Monitoring und den Bundeslebensmittelschlüssel angewendet. Im Ergebnis erweist sich das abgeleitete Schema zur qualitativen Bewertung als hilfreich und praktikabel, um die wesentlichen Unsicherheiten zu beschreiben und übersichtlich darzustellen.Neben der qualitativen Beschreibung wurden ausgewählte Unsicherheiten der Datenquellen quantitativ charakterisiert. Basierend auf den für ausgewählte Substanzen ermittelten Konfidenzintervallen wurde überprüft, ob eine Standardbreite von Konfidenzbereichen abgeleitet werden kann. Weiterhin wurde auf Basis der Auswertung der im Lebensmittel-Monitoring angepassten Verteilungsfunktionen geprüft, inwieweit die Annahme der Lognormalverteilung als Standardverteilung für Gehaltsdaten berechtigt ist. Zwei Ansätze zur Berechnung der akuten Exposition wurden miteinander verglichen, wobei sich gezeigt hat, dass für einige Lebensmittel ein Risiko zur Unterschätzung durch den typischerweise genutzten Ansatz besteht. Am Beispiel der Kupferaufnahme aus Obst, wurde die Anwendung der Unsicherheitsanalyse demonstriert. Im Ergebnis wird deutlich, dass eine Diskussion von Unsicherheiten zum Schutz des Verbrauchers unerlässlich ist. Sie führt zu größerer Transparenz und zeigt dem Risikomanager konkrete Handlungsoptionen und deren Auswirkungen auf.

Abstract (English)

The thesis provides an approach in which qualitative uncertainties oftypically used data bases can be assessed. This approach was applied for consumption studies for different age groups, for the food monitoring and the German Nutrient Database. Results show that the derived scheme for qualitative assessment is helpful and practicable for clear description and a good overview of the main uncertainties.Furthermore, selected uncertainties of the data sources were characterized quantitatively. Based on derived confidence intervals for selected substances it was checked whether a standard width of confidence intervals can be derived. Distribution functions were analysed based on the German Food Monitoring and it was checked whether log-normal distribution can be used as a standard for concentration of substances in food. Two approaches to estimate acute exposure were compared, with the result that for some foods there is a risk of underestimation by application of the typically used approach. Practical application of uncertainty analysis was demonstrated using the example of copper exposure due to consumption of fruits.Thesis demonstrates that the discussion of uncertainties is an essential need to protect consumers from health risks due to food consumption. Uncertainty analysis leads to more transparency and helps risk managers by pointing out and by prioritizing possible risk management options according to their expected impact on calculated exposure.