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Titelaufnahme

Titel
Methoden und Werkzeuge zur Entwicklung dreidimensionaler visueller Sprachen
AutorWolter, Jan
PrüferKastens, Uwe In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen ; Minas, Mark In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
Erschienen2015
HochschulschriftPaderborn, Univ., Diss., 2015
Anmerkung
Tag der Verteidigung: 20.04.2015
Verteidigung2015-04-20
SpracheDeutsch ; Englisch
DokumenttypDissertation
URNurn:nbn:de:hbz:466:2-15934 Persistent Identifier (URN)
Dateien
Methoden und Werkzeuge zur Entwicklung dreidimensionaler visueller Sprachen [13.65 mb]
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Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Visuelle Sprachen sind besonders für domänenspezifische Anwendungsbereiche nützlich. Sie unterstützen grafische Metaphern ihrer Domäne und ermöglichen so Domänenexperten, Programme in ihrer gewohnten Ausdrucksweise zu beschreiben. Die meisten visuellen Sprachen nutzen zweidimensionale Darstellungen, aber für manche Anwendungszwecke ist auch die Verwendung der dritten Dimension vorteilhaft oder notwendig. Eine Darstellung in drei Dimensionen ist für inhärente 3D-Sprachen, wie z.B. den Kugel-Stäbchen-Modellen von Molekülen, nützlich. Weitere 3D-Sprachen weisen jeder Dimension eine semantische Bedeutung zu oder überwinden Limitierungen von 2D-Darstellungen. Zur Konstruktion visueller Diagramme einer bestimmten Domäne werden dedizierte grafische Struktureditoren verwendet, die spezialisierte Interaktions- und Navigationstechniken anbieten. Die Implementierung dreidimensionaler visueller Sprachen und ihrer Editoren benötigt ein umfangreiches konzeptionelles und technisches Wissen im Bereich von 3D-Grafiken und Übersetzerbau. Die Entwicklung von grafischen Editoren für domänenspezifische visuelle 3D-Sprachen kann durch die Verwendung von Generatorsystemen vereinfacht werden. Diesem Ansatz folgend, brauchen Sprachentwickler nicht zu wissen, wie 3D-Grafiken und die Interaktion mit ihnen implementiert wird, da das Generatorsystem dies für die Implementierung jeder Sprache automatisch erledigt. Diese Arbeit präsentiert Methoden und Werkzeuge zur Implementierung visueller 3D-Sprachen, die in dem Generatorsystem DEViL3D (Development Environment for Visual Languages in 3D) gebündelt sind. DEViL3D bekommt als Eingabe eine Menge von Spezifikationen hohen Niveaus und generiert daraus einen grafischen 3D-Struktureditor als Frontend der 3D-Sprachimplementierung. Sogenannte visuelle Muster sind das Instrument, welches Interakti

Zusammenfassung (Englisch)

Visual languages are beneficial particularly for domain-specific applications. They support graphical metaphors of their domain, which enable domain experts to use their conventional way of description. Most visual languages use two-dimensional representations, but for some purposes, using the third dimension is advantageous or necessary. A representation in three dimensions is useful for inherently 3D languages, like the ball-and-stick models of molecules. Further 3D languages assign a semantic meaning to each dimension or overcome limitations in 2D arrangements. To construct visual diagrams of a particular domain, dedicated graphical structure editors are used, which offers specialized interaction and navigation techniques. The implementation of three-dimensional visual languages and their editors requires a wide range of conceptional and technical knowledge in 3D graphics and compiler construction. The development of graphical editors for domain-specific visual 3D languages can be simplified by using generator frameworks. Following this approach, language designers do not need to know about implementation of 3D graphics and interaction with them, because the generator framework supports this for each language implementation automatically. This thesis presents methods and tools to implement visual 3D languages that are incorporated in the generator framework DEViL3D (Development Environment for Visual Languages in 3D). DEViL3D gets as input a set of high-level specifications and generates a dedicated 3D graphical structure editor as the front-end of a 3D language implementation. So called visual patterns are the vehicle to encapsulate interaction, layout and visual representation techniques. A designer of a particular 3D language only has to apply visual patterns to constructs of the abstract syntax, which defines the basic structure of the language.