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Titelaufnahme

Titel
Holistiche Nutzung von Analysemodellen im modellbasierten Systemtest
AutorMlynarski, Michael In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
PrüferEngels, Gregor In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
Erschienen2011
UmfangXIV, 264 S. : graph. Darst.
HochschulschriftPaderborn, Univ., Diss., 2011
Anmerkung
Tag der Verteidigung: 10.06.2011
SpracheEnglisch ; Deutsch
DokumenttypDissertation
URNurn:nbn:de:hbz:466:2-7684 Persistent Identifier (URN)
Dateien
Holistic use of analysis models in model-based system testing [6.7 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die heutigen Techniken des Softwaretestens müssen der steigenden Komplexität von langlebigen Systemen gerecht werden. Derzeit erfreuen sich die Techniken des modellbasierten Testens (MBT) starkem Interesse sowohl in der Forschung als auch der Industrie. Obwohl MBT seit Jahrzehnten erforscht wird, gibt es praxisrelevante Probleme die bislang nicht gelöst worden sind. Im Kontext der modellbasierten Softwareentwicklung fehlt es an Ansätzen die Entwicklermodelle automatisch wiederverwenden, dabei aber die interne Testqualität im Sinne der Vollständigkeit, Verständlichkeit, Analysierbarkeit oder Verfolgbarkeit der automatisch generierten Testartefakte betrachten. Insbesondere fehlt auf der Stufe des funktionalen Systemtests in MBT eine ganzheitliche Sicht auf Analysemodelle die unterschiedliche Modellierungssichten (wie Struktur, Verhalten und Interaktion) bei der Generierung eines Testmodells betrachten würde. Wir nennen es die holistische Sicht und untersuchen dessen Anwendung in MBT und die dabei entstehende Korrelation zu Verbesserung der internen Testqualität sowie des sinkenden Modellierungsaufwands. In dieser Arbeit stellen wir den holistischen MBT Testspezifikationsprozess vor, der die genannten Probleme behandelt. Der Prozess besteht aus vier Schritten, von denen zwei automatisch und zwei manuell durchgeführt werden. Im ersten Schritt wird das Analysemodell, welches durch Business-Analysten erstellt wurde, von Testdesignern auf Testbarkeit geprüft und mit einer Annotationssprache prorisiert. Im zweiten Schritt wird mit Hilfe mehrerer Algorithmen ein Testmodell generiert und die erreichte Modellabdeckung des Analysemodells automatisch berechnet. Das Testmodell wird im dritten Schritt manuell untersucht und um Testdaten ergänzt. Am Ende werden konkrete Testfälle in platformspezifischen Formaten automatisch generiert.

Zusammenfassung (Englisch)

Nowadays software testing techniques have to fulfill the requirements of growing complexity of evolving software systems. To handle the requirements current research is strongly interested in the field of model-based testing (MBT). While MBT is becom- ing the next generation of testing, using it in practice at the system test level two main problems arise: missing use of analysis models for testing purposes and low internal quality (as completeness, understandability, analysability or traceability) of automatically generated test artefacts. Those problems arise in the context of the model-driven development, when several inter-related modelling viewpoints of an analysis model (e.g. structure, behaviour and interaction) are not used while generating a test model. Such a holistic view on all viewpoints is needed to ensure the testability of the analysis model and to generate high-quality test artefacts from it. Therefore, a holistic usage of analysis models in functional model-based system testing is missing. In order to tackle the mentioned problems, we introduce a novel model-based test specification process. It consist of four steps, which result in automatically generated high quality test cases. In the first two steps a test model is automatically generated from a manually annotated analysis model. Afterwards, the test model has to be manually reviewed and extended with test data. In the last step concrete test cases are automatically generated. In our approach we use the meta-models of a representative analysis model from an industry research project and the customized meta-model of the UML Testing Profile. The whole approach is prototypically implemented and an experiment providing empirical evidence for the improvement of the internal test quality and improvement of the modelling effort is conducted.