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Titelaufnahme

Titel
Prävention und Therapie von Adipositas in der öffentlichen Apotheke
AutorNolte, Inga-Christiana In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
PrüferSchlegel-Matthies, Kirsten In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen ; Heseker, Helmut In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen ; Reinsberger, Claus In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen ; Schmid, Almut Christiane In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
Erschienen2015
HochschulschriftPaderborn, Univ., Diss., 2015
Anmerkung
Tag der Verteidigung: 15.07.2015
Verteidigung2015-07-15
SpracheDeutsch
DokumenttypDissertation
URNurn:nbn:de:hbz:466:2-16700 Persistent Identifier (URN)
Dateien
Prävention und Therapie von Adipositas in der öffentlichen Apotheke [2.75 mb]
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Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Arbeit wird die aktuelle Rolle der öffentlichen Apotheke in der Prävention und Therapie von Adipositas untersucht. Die Prävalenz von Übergewicht und Adipositas steigt kontinuierlich an. Durch veränderte Lebensgewohnheiten und ein Überangebot hochkalorischer Lebensmittel und Getränke sind mehr als 1,5 Milliarden Menschen weltweit übergewichtig. Trotz des Bewusstseins für die Problematik konnten bislang keine Strategien entwickelt werden, um Übergewicht nachhaltig und großflächig zu reduzieren. Diese Arbeit untersucht, in welchem Umfang Apotheken bislang als Ansprechpartner für die Thematik Übergewicht in Anspruch genommen werden. Ziel ist die Entwicklung von Handlungsempfehlungen, die es Apotheken ermöglichen, einen aktiveren und größeren Beitrag in der Therapie von Übergewicht zu leisten. Für diesen Zweck wurde zum einen eine empirische Studie, zum anderen eine umfangreiche Literaturrecherche durchgeführt. Anhand eines standardisierten Fragebogens interviewte pharmazeutisches Fachpersonal insgesamt 126 Kunden. Die Befragung fand in fünf Apotheken im Raum Ostwestfalen-Lippe über einen Zeitraum von elf Monaten statt. Außerdem wurden sowohl apothekenpflichtige Arzneimittel als auch freiverkäufliche Produkte beschrieben und deren Einsatz in der Adipositas-Therapie diskutiert.Durch deskriptive und analytische Auswertung der erhobenen Daten gelang es, einen Einblick in die Kundenstruktur zu erhalten. Die Befragten hatten einen guten Gesundheitszustand und griffen überwiegend auf freiverkäufliche Produkte zum Abnehmen zurück. An die Apotheke wurden sie nur selten durch Fachpersonal, wie Ärzte oder Ernährungsberater, verwiesen, sondern folgten meistens dem Rat von Freunden und Bekannten. Auffällig waren die unterschiedliche Geschlechterverteilung mit lediglich 10 m

Zusammenfassung (Englisch)

This dissertation examines the present role of German community pharmacies with respect to prevention and therapy of obesity. Prevalence of overweight and obesity is continuously rising. Changing lifestyle habits and the consumption of high-caloric food and beverages led to more than 1.5 billion overweight people worldwide. Despite the awareness of this problem, there are no methods to reduce overweight in a sustainable way and on a large scale. Due to their regional presence and qualified personell, community pharmacies represent qualified counterparts.This study aims to deduce some guidance to integrate pharmacies more effectively into the treatment of obesity. In order to examine the present role of pharmacies and the extent of customers making use of their products and advice regarding overweight, I use two approaches: (1) a survey research integrated into the daily routine of pharmacies and (2) expansive literature research to gather background information on overweight and available anti-obesity medication.Five community pharmacies in the area of Ostwestfalen-Lippe conducted a survey over a period of eleven months to collect data about the customer structure. Pharmacy staff interviewed 126 customers by means of a standardized questionnaire during regular business hours. These customers came into the pharmacy to buy products for weight loss or to ask for advice on that matter.Literature research provided an overview of prescription and over the counter anti-obesity drugs. I discuss the difficulties during development of new drugs and common, sometimes fatal, side effects of drugs that were or are still available.Data analysis shows that customers are generally in a good shape. They mainly buy over the counter products to lose weight and seldomly have prescriptions. In the majority of cases no expert staff, e.g. physicians, but rather acquaintances recommended to visit a pharmacy. The most prominent findings cons