Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Systematik zur innovationsorientierten Kompetenzplanung / von M.Sc. René Rübbelke aus Bielefeld ; Referent: Prof. Dr.-Ing. Jürgen Gausemeier, Korreferent: Prof. Dr.-Ing. Detmar Zimmer
AutorRübbelke, René In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
BeteiligteGausemeier, Jürgen In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen ; Zimmer, Detmar In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
ErschienenPaderborn, 2016
Ausgabe
Elektronische Ressource
Umfang1 Online-Ressource (144 Seiten) : Illustrationen
HochschulschriftFakultät für Maschinenbau der Universität Paderborn, Univ., Dissertation, 2015
Anmerkung
Tag der Verteidigung: 17.12.2015
Verteidigung2015-12-17
SpracheDeutsch ; Englisch
DokumenttypDissertation
URNurn:nbn:de:hbz:466:2-17700 Persistent Identifier (URN)
Dateien
Systematik zur innovationsorientierten Kompetenzplanung [7.17 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der deutsche Maschinenbau und besonders die Automobilindustrie sind einer nie dagewesenen Dynamik im technischen, politischen und gesellschaftlichen Umfeld ausgesetzt. Insbesondere Entwicklungen wie das Internet der Dinge führen zu einem massiven technologischen Wandel. Eine steigende Produktkomplexität und höherer Entwicklungsaufwand bei gleichzeitig kürzeren Produktlebenszyklen sind die Konsequenz. Das kontinuierliche Verbessern und Ausbauen bestehender Kompetenzen ist längst nicht mehr ausreichend für eine wettbewerbsfähige Marktposition. Auch die immer neue Ausrichtung auf kurzfristig erfolgversprechende Marktleistungen führt nicht zu nachhaltigem Erfolg. Unternehmen müssen in der Lage sein, die Kompetenzen zur Realisierung zukünftiger Innovationen frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig aufzubauen.Ziel der vorliegenden Arbeit ist eine Systematik zur innovationsorientierten Kompetenzplanung. Diese liefert Maßnahmen zum strategiekonformen Kompetenzaufbau. Im ersten Schritt erfolgt eine Analyse der strategischen Ziele sowie bestehender Technologien und Kompetenzen. Im Weiteren werden fehlende Kompetenzen für ein konkretes Produktkonzept ermittelt. Ferner erfolgt eine Bewertung, die zu Handlungsempfehlungen für den internen, externen bzw. kooperativen Aufbau einer Kompetenz führt. Abschließend wird beschrieben, wie der Kompetenzaufbau konkret vorzunehmen ist. Die Anwendung der Systematik wird durch ein Wissensmanagementsystem unterstützt. Die Validierung in einem Unternehmen der Automobilindustrie veranschaulicht die Praxistauglichkeit.

Zusammenfassung (Englisch)

German companies in the mechanical engineering industry and especially in the automotive industry are facing strong dynamics in the technical, political and social environment. Developments like the Internet of Things lead to a massive technological change. In consequence, product complexity and development effort are rising and at the same time product lifecycles shorten. The continuous improvement of existing skills is no longer sufficient for a competitive market position. Also, sustainable success cannot be achieved by frequent short-term refocusing on promising markets. Companies must be able to plan ahead the competence needs of their future products and to initiate the competence development early.The aim of this thesis is an approach for innovation-oriented competence planning. The approach provides measures for the strategic competence development. First, an analysis of the companys strategy, present technologies and applied competencies is conducted. Then, the competence demand of a product concept is determined. The following evaluation of missing competencies leads to recommendations for their sourcing. Finally, concrete advice for the development of competencies is provided. The approach is supported by a knowledge management system. The validation in the automotive industry verifies its practicability.