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Titelaufnahme

Titel
Das "Frightmotif" : Rekontextualisierung populärkultureller Songs als inzidenzmusikalisches Motiv für das Böse im Horrorfilm
AutorSeeb In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
Erschienen2008
HochschulschriftPaderborn, Univ., Bachelorarb., 2008
Anmerkung
Abgabedatum: 05.09.2008
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
URNurn:nbn:de:hbz:466:2-625 Persistent Identifier (URN)
Dateien
Das "Frightmotif" [5.42 mb]
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Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der Horrorfilm nutzt ein musikalisches Stilmittel, welches in derLiteratur bislang nicht benannt worden ist. Der vom Autorvorgeschlagene Begriff des Frightmotifs steht stellvertretend für dieRekontextualisierung populärkultureller Songs alsinzidenzmusikalisches Motiv für das Böse im Horrorfilm, sowie den ihmeng verwandten Genres bzw. Mischformen mit ähnlicher Wirkästhetik.DasFrightmotif ist ein präexistentes, populärkulturelles und autonomesStück und fungiert als eine Art Beschwörungsformel“ für das Böse, dieals Inzidenzmusik/Source Music ein Teil der Handlung und daher von denAkteuren wahrnehmbar ist. Durch den repetitivenCharakter erhält sie eine übernatürliche Konnotation und wirddekontextualisiert. Für den Zuschauer wird der Song durch den Prozessder Denotation untrennbar mit dem filmischen Objekt verknüpft. Durchdie neu geschaffene Konnotation mit dem Bösen wird seine eigentlichekulturhistorische Bedeutung aufgelöst und der Song rekontextualisiert.

Zusammenfassung (Englisch)

There is a stylistic device in modern horror movies that hasn't beennamed yet: the author suggests the term "Frightmotif" for therecontextualization of popular cultural songs as a source music motiffor evil in horror films (or similar genres). The "Frightmotif" is apreexistent, popular cultural and autonomic song that works as somekind of a incantation for evil. This song is always source music sothe protagonists in the movies are able to hear it. It obtains asupernatural connotation through it's repetitive character and it willbe decontextualized. For the audience the Song will be linked with thecinematic object through the process of denotation. The newconnotation with evil dissolves the original historico-culturalmeaning of the song and the song is recontextualized.