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Titelaufnahme

Titel
Development, inequality and poverty in China / Margarete Redlin
AutorRedlin, Margarete In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
PrüferGries, Thomas In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen ; Kraft, Manfred In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
Erschienen2012
UmfangIX, 172 S.
HochschulschriftPaderborn, Univ., Diss., 2012
Anmerkung
Tag der Verteidigung: 13.11.2012
SpracheEnglisch
DokumenttypDissertation
URNurn:nbn:de:hbz:466:2-9777 Persistent Identifier (URN)
Dateien
Development, inequality and poverty in China [1.17 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Obwohl China in den letzten Jahrzehnten spektakuläre Wachstumsraten ausweisen konnte, begünstigten die Öffnungspolitik und niedrigere Transportkosten insbesondere die Küste sich souverän zu entwickeln, während das Inland nur moderates Wachstum ausweisen konnte und ein großer Teil der Bevölkerung immer noch in Armut lebt. In diesem Zusammenhang zeigt China ein besonders geeignetes Beispiel für die Analyse erfolgreicher Entwicklung, steigender Disparitäten und hoher Armut sowie deren Interdependenzen. Kapitel zwei analysiert die Determinanten des wirtschaftlichen Erfolges und untersucht, ob zwischen den Provinzen ein Aufholprozess stattfindet. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Provinzen auf einem Konvergenzpfad befinden und identifizieren zwei Quellen erfolgreicher Entwicklung: 1) internationale Integration treibt das Wachstum durch Imitation, Technologietransfer und dynamische Skaleneffekte und 2) heimisches physisches und Humankapital zeigt ebenfalls positive Effekte auf Wachstum. Kapitel zwei untersucht die Auswirkungen von Faktordisparitäten auf Einkommensdisparitäten auf Provinzebene und analysiert wie eine ungleiche Verteilung der Wachstumsfaktoren die Verteilung des Einkommens bestimmt. Die Ergebnisse zeigen, dass steigende Disparitäten in Kapital, Handel und Infrastruktur die Einkommensdisparität erhöhen, wohingegen die sinkende Ungleichverteilung der FDI und des Humankapitals diese senkt. In Kapitel vier werden schließlich paarweise kausale Interaktionen zwischen Wachstum, Disparitäten und Armut analysiert. Es finden sich kausale Zusammenhänge in beide Richtungen für alle Variablenpaare, somit wird erkennbar, dass diese Faktoren in hohem Maße in Wechselbeziehungen stehen und eine zügige Armutsreduzierung eine länderspezifische Kombination aus Wachstums- und Verteilungsmaßnahmen voraussetzt.

Zusammenfassung (Englisch)

Although China has experienced spectacular income growth over the last decades, the preferential open door policy and lower transportation costs promoted the coastal provinces to develop superior, while the interior provinces showed only moderate growth rates and still a large part of the population is living in poverty. In this regard, China provides a particularly suitable example for the analysis of its successful economic development but also its rising inequality and high poverty rate as well as their interdependencies. Chapter two analyses the determinants of China's success story and investigate if there is a catch up process across the provinces. The results show that the provinces are on a converging path and identify two sources of development: 1) international integration in terms of trade and FDI driving growth through the channels of imitation, technology spill-overs and dynamic scale effects and 2) domestic capital in terms of physical and human capital also showing a highly significant positive effect on GDP growth. The subsequent chapter investigates the role of factor inequality on income inequality on the provincial level and analyses to what extent the unequal distribution in this growth factors has an effect on the income inequality in the country. The results show that rising disparities in physical capital, trade and infrastructure raise income inequality, while a decline in the factor inequality of FDI and human capital involves a decline in income inequality. Finally, chapter four extends the development debate by analyzing the pairwise causal interactions of growth, inequality and poverty. We find causal relationships in both directions for all pairs of variables so that the results reveal that growth, distribution and poverty reduction are strongly interrelated and a rapid poverty reduction requires a country-specific combination of growth++