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Titelaufnahme

Titel
Kontextuelles Tagging in der koaktiven Wissensorganisation
AutorKühnel, Birger
PrüferKeil, Reinhard In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen ; Magenheim, Johann Stephan In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
Erschienen2012
HochschulschriftPaderborn, Univ., Diss., 2012
Anmerkung
Tag der Verteidigung: 18.12.2012
SpracheDeutsch
DokumenttypDissertation
URNurn:nbn:de:hbz:466:2-10515 Persistent Identifier (URN)
Dateien
Kontextuelles Tagging in der koaktiven Wissensorganisation [26.59 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Insbesondere im Zuge einer immer weiter fortschreitenden Digitalisierung des Lebens und dem damit verbundenen stetigen Anwachsen der Datenbestände gewinnt die Unterstützung von Strukturierungsfunktionen für jegliche Arten von Inhalten an Bedeutung. Dabei ist die Ordnung selbiger durch klassische Techniken wie Kategorien, Klassifikationsschemata, Taxonomien oder Ontologien ein weitreichend untersuchtes Forschungsgebiet. Das gemeinschaftliche Taggen von Ressourcen zur Kategorisierung hat sich als wertvolle Technik in vielen Online-Communities durchgesetzt. Der in dieser Arbeit verfolgte Ansatz, die Technik des Social Tagging in virtuelle Wissensräume zu integrieren, greift diese Erkenntnis auf, nutzt die durch die Räume und Nutzer vorgegebene Struktur und eröffnet allen Beteiligten durch den Einsatz von Schlagworten neue Nutzungs- und Auswertungsformen. Um diese grundlegenden konzeptuellen Ansätze, die im Rahmen dieser Arbeit mit dem Begriff "Kontextuelles Tagging" bezeichnet werden, systematisch zu erarbeiten, wird eine methodische Vorgehensweise genutzt, die eine anfangs aufgestellte Alltagsmatrix und daraus abgeleitete charakteristische Übergangsszenarien miteinander kombiniert. Anhand dieser systematischen Nutzungsszenarien aus dem Bereich der universitären Lehre können sowohl aus der Sicht der Studierenden als auch der Lehrenden geeignete Unterstützungsfunktionen beschrieben werden. Im Hinblick auf eine praktische Umsetzung des Konzepts und dessen Integration in bestehende Systeme lassen sich abschließend technische Anforderungen und Lösungsansätze erarbeiten. Die vorliegende Arbeit zeigt, dass in der Kombination aus Tagging und der koaktiven Wissensarbeit in virtuellen Wissensräumen ein starkes Nutzungspotenzial steckt und sich hieraus für alle Beteiligten signifikante Mehrwerte realisieren lassen.

Zusammenfassung (Englisch)

Especially in the course of a progressive digitalization of life and the resulting steady growth of data sets, the support of functions for structuring all kinds of contents gains more importance. Thereby the organization of those contents by classical techniques such as categories, classification schemes, taxonomies or ontologies is a widely studied area of research. The collaborative tagging of resources for categorization has gained acceptance as a valuable technique in many online communities. The approach followed in this work, to integrate the technique of social tagging into virtual knowledge spaces, acts on this knowledge, uses the predefined structure of rooms and groups and provides all users new forms of evaluation through the use key words. To develop these basic conceptual approaches systematically, which are referred in this work by the term of "Contextual Tagging", a methodological procedure is used, which combines a initially established matrix and derived characteristic transition scenarios. Using these systematic use case scenarios from the realm of university teaching, one can identify appropriate support functions, both from the perspective of students and the teachers. With regard to a practical implementation of the concept and its integration into existing systems, technical requirements and solutions can be worked out finally. The present work shows that the combination of tagging and the co-active knowledge work in virtual knowledge spaces offers a strong potential and exposes significantly added values for all involved users.