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Titelaufnahme

Titel
Welchen Einfluss können Computeranimationen auf die Raumvorstellungsentwicklung haben?
AutorHuhmann, Tobias In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
PrüferBender, Peter In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen ; Spiegel, Hartmut In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen ; Selter, Christoph In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
Erschienen2012
HochschulschriftPaderborn, Univ., Diss., 2012
Anmerkung
Tag der Verteidigung: 05.06.2012
SpracheDeutsch
DokumenttypDissertation
URNurn:nbn:de:hbz:466:2-11032 Persistent Identifier (URN)
Dateien
Welchen Einfluss können Computeranimationen auf die Raumvorstellungsentwicklung haben? [1.48 mb]
Abstract Deutsch [58.99 kb]
Abstract Englisch [44.03 kb]
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Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Entwicklung von Raumvorstellung ist eines der zentralen Ziele des Geometrie-unterrichts in der Grundschule. Den Neuen Medien scheint ein großes Potenzial zur Förderung von Raumvorstellung im Geometrieunterricht zugeschrieben zu werden, gleichwohl ist ihr tatsächlicher Einfluss wenig erforscht.Die vorliegende Arbeit führt philosophische, psychologische und mathematikdidakti-sche Ansätze zu einem Verständnis von Raumvorstellung zusammen, welches auf mentale Modelle rekurriert.Der Einfluss von Computeranimationen auf die Raumvorstellungsentwicklung wird über zwei Zugänge analysiert: Auf der einen Seite wurden die verwendeten Program-me im Hinblick auf mediengestalterische Aspekte und ihr lehr-lerntheoretisches Po-tenzial analysiert. Auf der anderen Seite wurde in qualitativen Intensiv-Leitfadeninter-views die konkrete Auseinandersetzung der Lernenden mit den Computeranimatio-nen sowie die subjektive Bewertung des Einflusses der Animationen durch die Ler-nenden erhoben. Die Datenauswertung erfolgte nach Grundprinzipien der qualitativen Inhaltsanalyse sowie der Objektiven Hermeneutik. In methodischer Anlehnung an die Komparative Analyse und die Fallkontrastierung mittels Extremtypen werden drei prototypische Verhaltensmuster präsentiert, die das Spektrum unterschiedlicher Möglichkeiten des Einflusses von Computeranimationen auf die Raumvorstellungsentwicklung darstell-en. Die beiden extremtypischen Fallbeispiele "Michi" und "Jan" markieren die Ränder dieses Spektrums, "Johannes" steht prototypisch für einen Lernenden in der Mitte.

Zusammenfassung (Englisch)

The development of spatial abilities and mental imagery is one of the primary aims in geometric education in primary schools. There are hopes that the new media have an especially great potential when it comes to the development of spatial awareness and abilities in children at primary school age. However, not much research has been done yet to find out whether this claim holds true. This is the motivation for the present study.Ideas and concepts from philosophy, psychology and the field of mathematics education and didactics helped to form a detailed understanding of the notions of spatial abilities and mental imagery. They refer back to mental models and formed the starting point for this work.The focal point of the study is the investigation of the effect and impact of the use of computer animations on the development of mental imagery of primary school learners. Therefore, computer animation programmes were analysed with regard to their design and their potential for learning. Afterwards learners were observed when using the computer animations. Subsequently, they were interviewed and asked to evaluate the impact of the computer animations on their learning. The video data was analysed using basic principles of the ‘qualitative content analysis and ‘objective hermeneutics. Three prototypical patterns of behaviour could be observed. These are illustrated by three learners, ‘Michi, ‘Jan and ‘Johannes. Michi and Jan represent two extreme poles on a spectrum whereas the case of Johannes functions as an example of the prototypical learner situated in the middle.In the analysis of the learners, ‘Cognitive Load emerged as one of the determining factors for the interpretation of individual behaviour patterns.