Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Entwicklung sozialer Systeme als Erfolgsfaktor für die Innovationsforschung im Lebensmittelbereich
AutorÇiçek, Mehmet
PrüferHeseker, Helmut In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen ; König, Eckard In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
Erschienen2013
HochschulschriftPaderborn, Univ., Diss., 2013
Anmerkung
Tag der Verteidigung: 02.10.2013
SpracheDeutsch
DokumenttypDissertation
URNurn:nbn:de:hbz:466:2-12326 Persistent Identifier (URN)
Dateien
Entwicklung sozialer Systeme als Erfolgsfaktor für die Innovationsforschung im Lebensmittelbereich [1.25 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Lebensmittelunternehmen tragen entscheidend zur Wirtschaftskraft in Deutschland bei. Daher kommt der Innovationskraft und -fähigkeit dieses Sektors eine wichtige Bedeutung zu. Handlungsbedarf ergibt sich aus der Tatsache, dass ca. zwei Drittel aller Lebensmittel-Innovationsprojekte scheitern. Ziel dieser Arbeit ist es, mittels einer qualitativen Studie die entscheidenden Erfolgsfaktoren für Innovationsprojekte im Lebensmittelbereich zu untersuchen. Es wurden dazu bereichsübergreifend unterschiedliche Akteure aus Innovationsprojekten im Lebensmittelbereich zu erfolgreichen und gescheiterten Innovationsprojekten befragt. Grundlage für diese Studie ist eine systemtheoretische Betrachtung auf Basis der von König und Volmer weiterentwickelten personalen Systemtheorie in der Tradition von Bateson, bei der Personen explizit als Teil sozialer Systeme, wie sie auch Innovationsprojekte im Lebensmittelbereich darstellen, betrachtet werden. Diese Studie hat gezeigt, dass die signifikant entscheidenden Erfolgsfaktoren im sozialen System „Innovationsprojekt“ liegen. Die zentralen Erfolgsfaktoren stellen insbesondere die subjektiven Deutungen der Projektbeteiligten und die sozialen Regeln sowie die Regelkreise des sozialen Systems Innovationsprojekt dar. In allen Bereichen bzw. Teilbereichen des sozialen Systems Innovationsprojekt tragen diese Erfolgsfaktoren direkt oder indirekt bzw. explizit oder implizit maßgeblich zum Erfolg bei. Die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit werden vor dem Hintergrund systemtheoretischer Überlegungen diskutiert. Hieraus werden neue Ansätze für die erfolgreiche Durchführung von Innovationsprojekten im Lebensmittelbereich entwickelt.

Zusammenfassung (Englisch)

Food companies contribute significantly to the economic strength in Germany. This is the reason why innovation power and capability of this sector is playing an important role. Action is required as about two-thirds of all innovation projects in the food sector fail.This dissertation aims to investigate the critical success factors for innovation projects in the food industry by qualitative methodology. Therefore different cross-divisional protagonists of innovation projects in the food sector were interviewed about successful and unsuccessful innovation projects.This study uses the approach of a system theoretical view which is based on the personal system theory in the tradition of Bateson and further developed by König und Volmer. In their approach, individuals are explicitly considered as part of social systems, such as innovation projects in the food sector represent.This study has shown that the significant critical success factors are due to the social system "innovation project". The key success factors are particularly the subjective interpretations of the project participants, the social rules and the rule loops of the innovation project as a social system. In all areas or sub-areas of the social system innovation project, these success factors significantly contribute to its success, directly or indirectly as well as explicitly or implicitly.The results of this study are discussed within the context of system theoretical considerations On this basis, new approaches for the successful implementation of innovation projects in the food sector are developed.