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Titelaufnahme

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Zusammenfassung

Diese Doktorarbeit exploriert die vielseitigen Bilder des Reisens in den Gedichten von Emily Dickinson. Durch die Präsentation und Analyse ihrer Bildsprache wird die Arbeit zum einen das Reisen als zentrales Motiv in Dickinsons Lyrik aufdecken, und zum anderen Darstellungen des Reisens in Verbindung mit Dickinsons bekannten Themen wie ihrer Beschäftigung mit dem Tod, der Unsterblichkeit, dem Erhabenen und „Circumference“ interpretieren. Diese Arbeit beabsichtigt, Dickinsons vielfältige Bilder des Reisens zu verstehen und so zu beleuchten, wie diese Bilder Aufschlüsse über ihr Flutmotiv - die Unsterblichkeit - geben. Durch die Erörterung der Bilder von der Seereise, des Sonnenunterganges, der Reise und von Toponymen wird ein Kontrast zwischen dem Gefühl von Heimat und Fremdheit aufgedeckt. Darüber hinaus kann das Reisen traumatisch oder freudvoll sein, und man kann zu Hause genauso fremd sein wie im Ausland. Tatsächlich offenbaren Dickinsons Bilder des Reisens ihren Lesern noch mehr: Einerseits ist es unglaublich, dass sie als Frau des neunzehnten Jahrhunderts und als Einsiedlerin ihr Wissen über die Geschlechter- und Identitätsgrenzen hinaus erweitern konnte. Und andererseits scheint sie aufgrund ihres Geschlechts und ihrer Identität mehr Freiheiten und Möglichkeiten zu haben, in ihrer Vorstellungswelt zu reisen.

Abstract

This paper attempts to explore colorful images of traveling in Emily Dickinsons poetry. By presenting and analyzing those images, the paper will on the one hand, reveal travel as a theme of Dickinsons poetry; on the other hand, interpret the images of traveling in combination with the poets famous subjects of death, immortality, sublime, and circumference. It intends to figure out Dickinsons various images of traveling, and meanwhile, to present how these images function in revealing her flood subject - immortality. By discussing these images of voyage, sunset, journey, and toponyms, a contrast between the sense of home and foreignness is revealed. Moreover, travel can be traumatic or joyful, and one can be as foreign at home as abroad. Indeed, Dickinsons images of traveling present more to her reader: On the one hand, as a nineteenth-century woman and a recluse, it is incredible that she would extend her knowledge beyond the boundaries of gender and identity; on the other hand, because of her gender and identity, she seems to have more liberty and possibility to travel in her imaginative world.

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