TY - THES AB - Die Vision des OTF-Computings sieht vor, dass zukünftig der individuelle Softwarebedarf von Endanwendern durch die automatische Komposition bestehender Softwareservices gedeckt wird. Im Fokus stehen dabei natürlichsprachliche Softwareanforderungen, die Endanwender formulieren und an OTF-Anbieter als Anforderungsbeschreibung übergeben. Sie dienen an dieser Stelle als alleinige Kompositionsgrundlage, können allerdings ungenau und unvollständig sein. Dies sind Defizite, die bislang durch Softwareentwickler im Rahmen eines bidirektionalen Konsolidierungsprozesses erkannt und behoben wurden. Allerdings ist eine solche Qualitätssicherung im OTF-Computing nicht mehr vorgesehen. Hier setzt die Dissertation an, indem sie sich mit Ungenauigkeiten frei formulierter Anforderungsbeschreibungen beim Softwareentwurf auseinandersetzt. Hierfür wird mit CORDULA (Compensation of Requirements Descriptions Using Linguistic Analysis) ein System entwickelt, dass sprachliche Unzulänglichkeiten in den Formulierungen unerfahrener Endanwender kompensiert. CORDULA unterstützt dabei die Suche nach geeigneten Softwareservices zur Komposition, indem Anforderungsbeschreibungen in kanonische Kernfunktionalitäten überführt werden. Die vorliegende Arbeit leistet methodisch gesehen einen Beitrag zur Erfassung und Verbesserung sprachlicher Unzulänglichkeiten in nutzergenerierten Anforderungsbeschreibungen, indem parallel und sequenziell Ambiguität, Unvollständigkeit und Vagheit behandelt werden. AU - Bäumer, Frederik Simon CY - Paderborn DA - 2017 DO - 10.17619/UNIPB/1-157 DP - Universität Paderborn LA - ger N1 - Tag der Verteidigung: 26.07.2017 N1 - Universität Paderborn, Dissertation, 2017 PB - Veröffentlichungen der Universität PY - 2017 SP - 1 Online-Ressource (xv, 258 Seiten) T2 - Fakultät für Wirtschaftswissenschaften TI - Indikatorbasierte Erkennung und Kompensation von ungenauen und unvollständig beschriebenen Softwareanforderungen UR - https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:466:2-29050 Y2 - 2026-01-16T05:02:14 ER -