TY - THES AB - Zur Temperierung von Spritzgießwerkzeugen wird zumeist Wasser mit dem Ziel einer gleichmäßigen Kavitätstemperatur eingesetzt. In langen und schmalen Werkzeugbereichen wird dieses Ziel häufig verfehlt und es entstehen zyklus- und qualitätskritische Hot Spots. Weiter ist diese Temperierung sehr energieintensiv und benötigt externe Geräte. Zudem ist die Konstruktion und Fertigung dieser Kanäle komplex und kostenaufwendig. Zur Problemlösung werden in dieser Arbeit Werkzeugkerne als Heatpipe (auch Wärmerohr oder Wärmeleitrohr) entwickelt. Heatpipes transportieren in einem geschlossenen Behälter Wärmeenergie mittels Zweiphasen-Wärmeübergang von Wasser. Der Behälter ist das Werkzeugelement. Da Wasserdampf sehr viel Wärme aufnehmen kann, sind Heatpipes extrem leistungsfähig. Zum Erreichen der Zieltemperaturen in der Kunststoffverarbeitung wird der Siedepunkt des Wassers durch Unterdruck reduziert.Auf Basis einer eingehenden Analyse von Heatpipes in Standardbauforme, werden Werkzeugkerne mit strukturintegrierten Heatpipes entwickelt. Deren Funktionsnachweis kann im realen Prozess erbracht und die Überlegenheit gegenüber konventionellen Methoden anhand des Vergleichs zu Wasser dargestellt werden. Weiter wird eine Methode zur Simulation mit Heatpipes vorgestellt und sowohl im Labor als im Realprozess validiert. AU - Kartelmeyer, Stephan CY - Paderborn DA - 2024 DO - 10.17619/UNIPB/1-1903 DP - Universität Paderborn LA - ger N1 - Tag der Verteidigung: 14.02.2024 N1 - Universität Paderborn, Dissertation, 2024 PB - Veröffentlichungen der Universität PY - 2024 SP - 1 Online-Ressource (111 Seiten) T2 - Institut für Kunststofftechnik TI - Spritzgießwerkzeuge temperiert mit strukturintegrierten Heatpipes TT - Temperature-controlled injection molds with structurally integrated heat pipes UR - https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:466:2-46656 Y2 - 2026-02-04T12:20:01 ER -