TY - THES AB - Die vorliegende Arbeit analysiert mathematische Problembearbeitungsprozesse im Kontext des Ingenieurstudiums, mit besonderem Fokus auf die Differentialrechnung. Ziel der Arbeit ist es, die Rolle von Steuerung, Wissen und Heurismen in Problembearbeitungsprozessen zu untersuchen, um deren Einfluss auf den Lernerfolg zu verstehen. Die theoretische Grundlage bildet die Theorie des mathematischen Problemlösens nach Schoenfeld, ergänzt durch eine strukturierte Betrachtung des Lerngegenstands Differentialrechnung. Methodisch kombiniert die Studie qualitative Erhebungen, wie „Lautes Denken“, mit einer qualitativen Inhaltsanalyse. Im empirischen Teil werden die Problembearbeitungsprozesse von Studierenden anhand spezifischer Aufgaben analysiert. Dabei stehen die Steuerung der Lösungsprozesse, die Nutzung von Wissen und die Anwendung von Heurismen im Mittelpunkt. Zunächst werden die Kategorien des Problemlösens nach Schoenfeld einzeln herangezogen, um die Problembearbeitungsprozesse differenziert zu analysieren. Anschließend werden diese Kategorien in einer gemeinsamen Betrachtung zusammengeführt, um den gesamten Problemlöseprozess ganzheitlich zu untersuchen. Die Ergebnisse werden abschließend reflektiert und in den theoretischen Kontext eingeordnet. Darüber hinaus werden praktische Implikationen abgeleitet und Ansätze für zukünftige Forschungsarbeiten aufgezeigt. AU - Kolbe, Tim CY - Paderborn DO - 10.17619/UNIPB/1-2389 DP - Universität Paderborn LA - ger N1 - Tag der Verteidigung: 03.07.2025 N1 - Universität Paderborn, Dissertation, 2025 PB - Veröffentlichungen der Universität PY - 2025 SP - 1 Online-Ressource (XVIII, 334 Seiten) Diagramme T2 - Institut für Mathematik TI - Mathematisches Problemlösen im Ingenieurstudium: Eine qualitative Prozessanalyse UR - https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:466:2-56065 Y2 - 2026-01-11T18:51:22 ER -