TY - THES AB - Die sportassoziierte Gehirnerschütterung (SRC) ist eine häufige und komplexe Gehirnverletzung, die zur Beeinträchtigung funktioneller Hirnnetzwerke führen kann. Sie zeichnet sich durch heterogene Symptome und variable Erholungsverläufe aus, wobei die Rückkehr zum Sport (RTS) für Athlet:innen meist innerhalb von vier Wochen erfolgt. Schlafassoziierte Symptome sind dabei mit einem verlängerten Erholungsverlauf und einem erhöhten Risiko für anhaltende Symptome verbunden. Die klinische Freigabe zum RTS basiert primär auf subjektiver Symptomfreiheit, während objektive physiologische Marker fehlen. Diese Dissertation untersuchte, ob die nächtliche Aktivität des autonomen Nervensystems (ANS), gemessen im häuslichen Umfeld mittels Wearables, als neurophysiologischer Marker für die Regeneration nach SRC dienen kann. Erfasst wurden nächtliche ANS-Parameter (Herzfrequenz, Herzfrequenzvariabilität, elektrodermale Aktivität) während und drei Wochen nach RTS sowie initiale Symptome. Diese wurden zwischen SRC-Athlet:innen und gematchten Kontrollathlet:innen verglichen. Die Ergebnisse zeigten einen Trend zu reduzierter parasympathischer Aktivität bei SRC-Athlet:innen während des RTS. Athlet:innen mit prolongiertem RTS (≥ 28 Tage) wiesen eine verminderte kardiale parasympathische und elektrodermale sympathische Aktivität nach dem RTS auf. Ob diese Veränderungen Ursache oder Folge der verlängerten Erholung sind, bleibt bislang ungeklärt. AU - Delling-Brett, Anne Carina CY - Paderborn DO - 10.17619/UNIPB/1-2476 DP - Universität Paderborn LA - eng N1 - Tag der Verteidigung: 01.12.2025 N1 - Universität Paderborn, Dissertation, 2025 PB - Veröffentlichungen der Universität PY - 2025 SP - 1 Online-Ressource (xiv, 97 Seiten) : Diagramme T2 - Department Sport & Gesundheit TI - Nocturnal autonomic activity after sport-related concussion: a home-based approach UR - https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:466:2-56981 Y2 - 2026-01-12T11:33:52 ER -