TY - THES AB - Seit den 1980er Jahren hat die Forschung zu Musikerinnen erheblich an Umfang gewonnen; dennoch werden viele Musikerinnen des 18. Jahrhunderts weiterhin als vereinzelte oder marginale Erscheinungen dargestellt. Diese Dissertation hinterfragt diese Annahme, indem sie untersucht, inwieweit Musikerinnen der Aufklärung in soziale, professionelle und kulturelle Netzwerke eingebunden waren. Auf der Grundlage historischer sozialer Netzwerkanalyse in Verbindung mit archivalischer und biographischer Forschung rekonstruiert die Studie Beziehungen zwischen professionellen und nichtprofessionellen Musikerinnen in verschiedenen europäischen Regionen. Dabei werden primäre, sekundäre und potenzielle Verbindungen analysiert, um Muster von Austausch, Einfluss und gemeinsamer musikalischer Praxis sichtbar zu machen. Die Netzwerke werden in ihren jeweiligen sozialen, geografischen und institutionellen Kontexten verortet. Die Ergebnisse zeigen, dass Musikerinnen nicht als isolierte Einzelfiguren, sondern als aktive Akteurinnen transnationaler musikalischer Kontexte zu verstehen sind. Die Arbeit leistet damit einen Beitrag zur Neubewertung weiblicher musikalischer Handlungsspielräume im 18. Jahrhundert und bietet zugleich ein methodisches Modell für zukünftige netzwerkorientierte Forschungen. AU - Holman, Susan CY - Paderborn DA - 2026 DO - 10.17619/UNIPB/1-2502 DP - Universität Paderborn LA - eng N1 - Tag der Verteidigung: 21.08.2025 N1 - Universität Paderborn, Dissertation, 2025 PB - Veröffentlichungen der Universität PY - 2025 SP - 1 Online-Ressource (xii, 556 Seiten) : Diagramme T2 - Fakultät für Kulturwissenschaften TI - Harmonizing histories: networking 18th-century european female musicians UR - https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:466:2-57369 Y2 - 2026-02-21T17:37:36 ER -