TY - BOOK AB - Was bedeutet es, ‚Mensch‘ zu sein im Zeitalter des entschlüsselten Genoms? Der eugenetische Roman ist als ein literarisches Genre zu begreifen, das biowissenschaftliche, bioethische und biopoetische Dimensionen miteinander verbindet, um ebendiese Frage auszuloten und hierbei Grenzen und Konstanten des Mensch(lich)en auszuhandeln. Mindestens seit Darwin und Galton sind die Modifizierung des menschlichen Individuums und die Optimierung der menschlichen Spezies diskutiert worden, spätestens seit den 1980er Jahren haben humangenetische und biotechnologische Entwicklungen den Diskurs neu perspektiviert. Literatur trägt zu diesem Diskurs bei, indem sie Erprobungs- und Reflexionsräume schafft: Sie modelliert menschliche Subjekte, die in eugenetische Zukunftsszenarien eingeschrieben sind, und entwickelt spezifische Erzählweisen, die diese Subjekte, ihre Lebensweisen und ihr Lebenswissen narrativ erfahrbar machen. Fünf eugenetische Romane der englisch- und deutschsprachigen Gegenwartsliteratur von Margaret Atwoods The Handmaid’s Tale (1985) bis Emma Braslavskys Leben ist keine Art, mit einem Tier umzugehen (2016) werden in der Studie hinsichtlich Subjektmodellierungen und Narrationsweisen im Kontext der Eugenetik untersucht. AU - Hannebohm, Ronja CY - Paderborn DO - 10.17619/UNIPB/1-2719 DP - Universität Paderborn LA - ger N1 - Dissertation Universität Paderborn 2025 N1 - Diese Publikation wurde durch den Open Access-Publikationsfonds der Universität Paderborn gefördert. PB - Brill Deutschland GmbH PY - 2026 SP - 1 Online-Ressource (XVII, 405 Seiten) : Illustrationen, Diagramme TI - Nach 1984: Biopoethik des eugenetischen Romans UR - https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:466:2-59579 Y2 - 2026-10-12T07:23:18 ER -