TY - THES A3 - Bender, Peter A3 - Krüger, Katja A3 - Lambert, Anselm A3 - Wermann, Marc A3 - Hessel-von Molo, Mirko AB - Seit der Weltpremiere von Cabri Géomètre 1988 hat sich die Software für Dynamische Geometrie (DGS) als hilfreiches Werkzeug beim Treiben von Elementargeometrie etabliert. Von Anfang an ging es selbstredend auch um das Lehren und Lernen von Geometrie mit DGS. Hierbei hegte man hohe Erwartungen an das heuristische Potenzial beim Problemlösen, bei der induktiven Satzfindung usw. In der vorliegenden Arbeit gehe ich zwei Forschungsfragen nach: (i) Wie wirkt sich DGS auf das Beweisverständnis der Lernenden aus? (ii) Wie verwenden sie den Zugmodus, und welchen kognitiven Nutzen ziehen sie aus diesem? Bei meinen Lernenden handelte es sich um Studierende des Grund- und des Hauptschullehramts an der Universität Paderborn, deren Umgang mit der DGS ich im Rahmen eines teilstandardisierten Interviews nach Mayring beobachtete, um anschließend die Transkripte mit der Methode der Objektiven Hermeneutik nach Oevermann auszuwerten. Es ergaben sich folgende Befunde: (i) Wer überhaupt ein unangemessenes Verständnis vom Wesen mathematischer Beweise hat, neigt zum Glauben an eine - bekanntlich nicht vorhandene - Beweiskraft der DGS. (ii) Wer im Umgang mit dem Zugmodus unerfahren ist, hat oft ausgeprägte handwerkliche kognitive (!) Probleme mit diesem. Insgesamt werden entsprechende frühere Untersuchungen bestätigt, nach denen das unbestritten vorhandene didaktische Potenzial der DGS sich beim Geometrietreiben keineswegs von selbst realisiert. AU - Werth, Gerda DA - 2014 DP - Universität Paderborn LA - ger N1 - Tag der Verteidigung: 01.10.2014 N1 - Paderborn, Univ., Diss., 2014 PB - Veröffentlichungen der Universität PY - 2014 T2 - Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik TI - Ziehen und Beweisen mit DGS: Welche Beweiskraft haben für Studierende die Erkenntnisse, die sie im Zugmodus gewinnen? UR - https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:466:2-14966 Y2 - 2026-01-11T18:39:44 ER -