TY - THES A3 - König, Eckard A3 - Scharlau, Ingrid AB - Wissenschaftlich ambitionierte Absolventinnen von Lehramtsstudiengängen sehen sich am Ende des Studiums vor eine Herausforderung gestellt: Sie müssen sich zwischen dem linearen Weg in das Referendariat mit einer vorhersagbaren, sicheren Laufbahn und der reizvollen Option der Promotion, die jedoch mit einer hohen biografischen Unsicherheit verbunden ist, entscheiden. Wie sie diese Entscheidung bewältigen wird in einer längsschnittlich angelegten Grounded-Theory-Studie untersucht. Das qualitative Vorgehen setzt sich aus leitfadengestützten Interviews mit Studentinnen und Doktorandinnen vor und nach der Entscheidung und Tagebucheinträgen von Teilnehmerinnen eines Gleichstellungsprojektes der Universität Paderborn zusammen. Ergebnis der Studie ist das Gestaltungsprinzip der Berufsbiografischen Zweigleisigkeit, das als Bewältigung der erlebten Ambivalenz zu verstehen ist. Sie ermöglicht es, zwei berufliche Konzepte zu kombinieren, umzusetzen und die Entscheidung zu legitimieren, da die Stringenz in der Berufsbiografie beibehalten wird. Dadurch dass die Befragten weiterhin „Lehrerin“ im Hochschulsystem bleiben können, sind sie anschlussfähig an ihr Studium und bleiben flexibel, auch für den späteren Einstieg in die Schullaufbahn. Hinsichtlich der Karriereförderung von Frauen werden abschließend pädagogische Konsequenzen auf struktureller und individueller Ebene diskutiert. AU - Steinhausen, Julia DA - 2015 DP - Universität Paderborn LA - ger N1 - Tag der Verteidigung: 14.09.2015 N1 - Paderborn, Univ., Diss., 2015 PB - Veröffentlichungen der Universität PY - 2015 T2 - Erziehungswissenschaftliches Institut TI - Berufsbiografische Zweigleisigkeit im Entscheidungsprozess zwischen Promotion und Referendariat UR - https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:466:2-17496 Y2 - 2026-01-11T18:55:24 ER -