TY - THES AB - Diese Dissertation untersucht Netzwerke, welche von egoistisch agierenden Akteuren erzeugt werden. Der Fokus liegt auf der Effizienz von Overlay-Netzwerken in Hinblick auf die verteilt getroffenen egoistischen Entscheidungen. Das zentrale Instrument zur Messung dieser Effizienz ist der so genannte „Preis der Anarchie“. Dieser Wert beschreibt ein worst-case Maß in Form des Kostenverhältnisses der Gesamtkosten einer stabilen Netzwerklösung, d.h. eines Zustandes, in welchem kein Akteur seine persönlichen Kosten durch eine einseitige Operation verbessern kann, und einer bestmöglichen Gesamtlösung. Meine Arbeit führt verschiedene Spezialisierungen des „Network Creation Game“-Modells von Fabrikant et al. (PODC 2003) ein. Teil eins der Arbeit deckt den Einfluss ungleichmäßiger Kommunikationsinteressen der Akteure ab, also den Fall, wenn nicht jeder Akteur mit jedem anderen kommunizieren möchte. In Teil zwei führe ich Quality-of-Service Entscheidungen in das Konzept der Netzwerkspiel ein, indem jeder Akteur nicht nur das Ziel einer Verbindung sondern auch deren Qualität und Preis wählen darf. Teil drei beschäftigt sich mit dem Einfluss lokaler Informationen, welche die Entscheidungen der Akteure beschränken. Abschließend, in Teil vier, stelle ich ein neues Modell zur Untersuchung der Interaktion von mehrschichtigen Netzwerken vor. AU - Cord-Landwehr, Andreas CY - Paderborn DA - 2016 DP - Universität Paderborn LA - eng N1 - Tag der Verteidigung: 09.02.2016 N1 - Paderborn University, Univ., Dissertation, 2016 PB - Veröffentlichungen der Universität PY - 2016 SP - 1 Online-Ressource (vi, 163 Seiten) T2 - Heinz Nixdorf Institut (HNI) TI - Selfish network creation: on variants of network creation games UR - https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:466:2-24089 Y2 - 2026-01-14T12:21:22 ER -