Christ-eyfriger ||Seelen-Wecker/ ||Oder ||Lehrreiche Predigen/ ||über absonderliche Stellen der H. Schrifft/ : Zu disem Zihl und End eingerichtet Daß der Sünder in sich selbsten gehe, den gefährlichen Schlaff der Sünden überwinde und sich zu wahrer Buß eyfrig und [...] / Dem allerheiligsten Vatter Innocentio dem XI. ehemahls zugeschrieben und verfasset Von Dem Hochwürdigsten Hn. Hn. Josepho de Barzia und Zambrana, gebürtig aus der Stadt Malaga, erstlich Canonichen des fürtrefflichen Collegiat-Stiffts des H. Bergs zu Granada, der H. Schrifft Doctorn und Professorn, selbigen Ertz-Bistums Visitatorn, sodann Domb-Herrn der Kirchen zu Toledo ... Aus Spanischer Sprach in welcher es zu Madrit zum siebenden mahl in Druck ausgangen, anjetzo mit vierfachen sehr nutzlichen Registern bestens versehen und in das Hoch-Teutsch treulich übersetzt von Einem der Hochlöbl. Societet Jesu Priestern. Augspurg [u.a.] : Bencard, 1718- : Anderer Theil. Augspurg [u.a.] : Bencard, 1718
Inhalt
- PDF Erster Theil
- PDF Anderer Theil
- PDF Vorderdeckel
- PDF Vorsatz
- PDF Kupfertitel
- PDF Titelblatt
- PDF Bibelzitate
- PDF Approbationes.
- PDF Register Der fürnehmsten Materien/ welche in den zwey und viertzig Predigen dises Wercks andern Theil enthalten seynd.
- PDF 45. Predig. Von der Rechenschafft deß Christen an dem letzten Gericht/ wegen deß Leben und Exempels der Heiligen.
- PDF Eingang.
- PDF 3 §. 1. Es wird der Sünder kein Entschuldigung finden an dem Tag deß Gerichts/ und wird von den Heiligen überwisen werden.
- PDF 5 §. 2. Es werden die Heiligen den Ehrgeitzigen überweisen/ an dem Tag deß Gerichts.
- PDF 7 §. 3. Es wird der Geitzhals überwiesen werden von den Heiligen an dem letzten Gericht.
- PDF 8 §. 4. Der Rachgirige wird kein Entschuldigung haben in dem letzten Gericht im Angesicht der Heiligen.
- PDF 9 §. 5. Der Unkeusche wird sich überwisen finden an dem letzten Gericht durch das Exempel der Heiligen.
- PDF 11 §. 6. Die Buß der Heiligen wird an dem letzten Gericht die Sünder zu schanden machen.
- PDF 12 §. 7. Die Gedult der Heiligen wird erwisen/ daß der Sünder nicht zu entschuldigen ist/ der kein Gedult hat.
- PDF 14 §. 8. Es werden die Heilige anklagen in dem Gericht die jenige/ welche ihre Sünden entschuldigen wegen ihres Stands.
- PDF 15 §. 9. Beschuldigung des Sünders/ ohne Zuflucht zu den Heiligen Gottes.
- PDF 17 46. Predig. Barmhertzige Heimsuchung der Gewissen/ den Anfang einer Mission zu machen.
- PDF 17 Eingang.
- PDF 19 §. 1. Es wird die Untersuchug fürgetragen/ welche Gott dem Ezechiel gewisen.
- PDF 20 §. 2. Untersuchung der Kirchen/ und der Priesteren.
- PDF 21 §. 3. Durchsuchung der Alten/ der Richteren/ und die in denen Sünden schon veraltet seynd.
- PDF 23 §. 4. Untersuchung der frechen Jüngling/ der Ehebrecheren und andern Unkeuschen.
- PDF 25 §. 5. Untersuchung der Jungfrauen/ und deß Christen/ der gantz unfruchtbar ist an guten Wercken.
- PDF 26 §. 6. Untersuchung der Kinderen/ und der jenigen/ welche wie die Kinder leben/ weil sie nur das Zeitliche und Gegenwärtige lieben.
- PDF 28 §. 2 [i. e. 7]. Untersuchung der Weiberen/ und der Liebhaberen der Welt/ welche durch dieselbe bedeutet werden.
- PDF 31 47. Predig. Von der Zahl der Christen/ die seelig werden.
- PDF 31 Eingang.
- PDF 33 §. 1. Es ist ein grosse und bestimmte Zahl der Außerwählten zu der Glori.
- PDF 34 §. 2. Es ist die Zahl der Verdammten grösser/ wann man Menschen mit Menschen vergleichet.
- PDF 37 §. 3. Glaubwürdig ist/ wann man Christen mit Christen vergleichet/ daß die Wenigern seelig werden.
- PDF 40 §. 4. Es ist zu förchten/ daß aus denen Spanieren die Mehreren verdammt werden.
- PDF 42 §. 5. Einführung der Ständen/ von welchen zu förchten/ daß die Wenigere seelig werden.
- PDF 45 §. 6. Es wird dise Lehr noch enger eingezogen auf die Gemeind/ und auf dise Zuhörer.
- PDF 47 48. Predig. Von den Zeichen der Auserwählten und Verworffenen.
- PDF 47 Eingang.
- PDF 50 §. 1. Es gehöret einem Christen nit zu/ daß er von der Prædestination und Gnaden-Wahl vil reden/ sondern daß er thue und vollbringe/ was ihm Gott schaffet.
- PDF 52 §. 2. Das erste Zeichen der Gnaden-Wahl/ oder Prædestination, wann man das Wort Gottes anhöret mit grosser Hochschätzung der Evangelischen Warheiten.
- PDF 55 §. 3. Das andere Zeichen der Prædestinirten/ ist das Abscheuen von der Sünd/ der Gehorsamb gegen dem Gesatz/ und freywillige gute Werck/ welche nit gebotten seyn.
- PDF 57 §. 4. Das dritte Zeichen deß Prædestinirten ist/ Frid und LIebe mit dem Nechsten/ absonderlich aber mit seinen Feinden.
- PDF 58 §. 5. Das vierte Zeichen deß Prædestinirten/ ist das liebreiche Allmosen und Hilff der Armen.
- PDF 60 §. 6. Das fünffte Zeichen/ die Buß über die Sünd ohne langes Auffschieben/ bey welchem grosse Gefahr ist.
- PDF 61 §. 7. Das sechste Zeichen deß Prædestinirten ist/ wann er in disem Leben die Trübsaalen und Widerwärtigkeiten/ mit Gedult übertraget.
- PDF 62 §. 8. Das sibende Zeichen der Prædestinirten ist/ öfterer Gebrauch der heiligen Sacramenten.
- PDF 64 §. 9. Das achte Zeichen eines Außerwählten ist/ das Gebett und wahre Andacht/ gegen dero seeligsten Mutter Gottes Mariä.
- PDF 66 §. 10. Das neunte Zeichen der Gnaden-Wahl ist die Demuth und Ubung/ unsers in den Willen Gottes.
- PDF 67 49. Predig. Witzigung des Christen wider die eytle Hoffnungen/ so der Teuffel/ das Fleisch und die Welt dem Sünder vorenthalten.
- PDF 67 Eingang.
- PDF 69 §. 1. Erkanntnus der falschen Propheten/ welche den Sünder betriegen.
- PDF 70 §. 2. Die Welt betrügt den Sünder mit dem Beyspihl deren/ die Sünder gewesen seynd/ und dannoch seelige werden.
- PDF 74 §. 3. Der Teuffel betrüget mit vermessentlichem Vertrauen auf Gottes Barmhertzigkeit.
- PDF 76 §. 4. Witzigung des Sünders/ der vermessentlich vertraut.
- PDF 78 §. 5. Das Fleisch betrüget den Sünder mit der Hoffnung/ er werde noch Zeit zu der Buß haben.
- PDF 81 §. 6. Ein Exempel sambt dem Schluß.
- PDF 83 50. Predig. Von den zusamen gebundenen Büschelein unterschidlicher Sünder/ welche verdammt werden.
- PDF 83 Eingang.
- PDF 85 §. 1. Es werden ins gemein vorgestellet die Büschelein/ welche auß den Sündern werden zusamen gebunden werden.
- PDF 87 §. 2. Das erste Büschelein der Gottslästerer und Schwörer.
- PDF 89 §. 3. Der andere Büschel deren/ so die Fest-Täg und die Kirchen entunehren.
- PDF 90 §. 4. Das dritte Büschelein der bösen Hauß-Vätteren/ mit ihren bösen Kinderen.
- PDF 92 §. 5. Das vierte Büschelein/ der Rachgirigen/ der Todtschläger und Zweykämpffer.
- PDF 93 §. 6. Das fünffte Büschelein/ der Unkeuschen und Leichtfertigen/ sambt ihren Anhang.
- PDF 95 §. 7. Das sechste Büschel/ deren/ die frembdes Gut an sich bringen/ und untreue Beambte seynd.
- PDF 96 §. 8. Das siebende Büschelein von denen/ die frembdes Gut an sich bringen/ und untreue Beambte seynd.
- PDF 99 51. Predig. Witzigung des Sünders/ wegen der ewigen Schluß-Reden der Verdam[m]nus.
- PDF 99 Eingang.
- PDF 101 §. 1. Frag von den ewigen Schluß-Reden der Verdammten.
- PDF 103 §. 2. Die erste Schluß-Red deß jenigen/ welcher von Gott beruffen/ seine barmhertzige Stimm und Erinnerung nit anhören wollen.
- PDF 104 §. 3. Die andere Schluß-Red eines Verdammten/ der die Gelegenheit zu seiner Seeligkeit übel angewendet.
- PDF 105 §. 4. Die dritte Schluß-Red eines Verdammten/ der sein gantzes Leben verzehrt hat in guten Begirden und Vorsätzen/ und hats doch niemahl werckstellig gemacht.
- PDF 106 §. 5. Die vierte Schluß-Red eines Verdammten/ der aus der Sünd heraus kommen/ aber wider darein gefallen.
- PDF 107 §. 6. Die fünffte Schluß-Red von dem jenigen/ der angefangen hat auf dem Weeg der Tugend zu wandlen/ den er aber wider verlassen.
- PDF 108 §. 7. Die sechste Schluß-Red eines Verdammten/ der die Mittel nit angewendet/ durch welche andere/ die viel mehrer gesündiget/ sich bekehret haben.
- PDF 110 §. 8. Die siebende Schluß-Red eines Verdam[m]ten/ der in dem Sünden-Stand gelebt hat/ auß Versicherung der Barmhertzigkeit Gottes/ und Hoffnung eines längern Lebens.
- PDF 113 §. 9. Frucht und Nutzen/ welchen der Christ schaffen soll aus disen Schluß-Reden der Verdammten.
- PDF 115 52. Predig. Von der unendlichen Barmhertzigkeit Gottes gegen den Menschen.
- PDF 115 Eingang.
- PDF 117 §. 1. Vorstellung der unaußsprechlichen Barmhertzigkeit Gottes.
- PDF 118 §. 2. Ob gleich die Sünd nichts anders verdient/ als die Straff/ so schicket doch Gott dem Sünder die Widerwärtigkeit zu einer Artzney.
- PDF 120 §. 3. Die Barmhertzigkeit Gottes schicket dem Sünder Trübsaalen/ da ihn der Teuffel durch zeitliche Wolfahrt zu verderben suchet.
- PDF 122 §. 4. Es verdienen die Sünden/ daß uns Gott gar verlasse/ aber die Barmhertzigkeit kommet uns zu hilff.
- PDF 123 §. 5. Der böse Feind wirfft die Undanckbarkeit deß Menschen vor/ und die Barmhertzigkeit Gottes mehret die Hilff.
- PDF 125 §. 6. Die Sünden und der böse Feind/ begehren den Todt des Sünders/ aber die Barmhertzigkeit begehret sein Leben/ und wartet auf ihne.
- PDF 127 §. 7. Die Sünder begehren wegen ihrer Bosheit die Verdammung deß Sünders/ und die Barmhertzigkeit hat Mitleiden mit seiner Armseeligkeit.
- PDF 128 §. 8. Ein Beyspihl oder Exempel der Göttlichen Barmhertzigkeit und Beschluß diser Predig.
- PDF 131 53. Predig. Von der ewigen Glori der Seeligen.
- PDF 131 Eingang.
- PDF 133 §. 1. Wie unaußsprechlich die himmlische Glori seye.
- PDF 134 §. 2. Man erkennet die Grösse der Glori durch das Leyden und Sterben Jesu Christi.
- PDF 135 §. 3. Von der Grösse und Herrlichkeit deß Wohn-Sitz der Seeligen/ welches da ist die Statt der Glori.
- PDF 138 §. 4. Die Jnnwohner der Stadt der Glori/ und die unterschidliche Grad und Ordnungen der Himmlischen Hof-Herren.
- PDF 140 §. 5. Von der Liebe und Einträchtigkeit der Seeligen in dem Himmel.
- PDF 142 §. 6. Die glorwürdige Eigenschafften/ welche in den Leiberen der Außerwählten werden gefunden werden.
- PDF 144 §. 7. Von denen Ergötzlichkeiten/ welche die Seellige geniessen werden an ihren fünff Sinnen des Leibs.
- PDF 146 §. 8. Die Glori der Seel/ und erstlich zwar deß Verstands/ und der Gedächtnus.
- PDF 148 §. 9. Von der Glori/ Liebe und Vereinigung/ auch von der Freud deß Willens in der Seeligkeit.
- PDF 152 54. Predig. Von den Proben/ welche zu Erlangung der Seeligkeit erfordert werden.
- PDF 152 Eingang.
- PDF 154 §. 1. Der Christ muß vor probiert werden/ ehe er zur ewigen Glori gelanget.
- PDF 156 §. 2. Fragstuck bey den Proben deß Christen zu der Seeligkeit.
- PDF 157 §. 3. Die erste Frag/ bey welcher die Werck erforschet werden.
- PDF 159 §. 4. Die andere Frag/ bey welcher die Gedancken untersucht werden.
- PDF 161 §. 5. Die dritte Frag/ bey welcher die Wort durchsucht werden.
- PDF 162 §. 6. Die vierdte Frag/ in welcher erforschet werden die Sünden der Nachlässigkeiten.
- PDF 165 55. Predig. Vo[n] den Eigenschafften/ die zu einer wahren Beicht erfordert werden.
- PDF 165 Eingang.
- PDF 167 §. 1. Von der Fürtrefflichkeit und Nutzbarkeit einer wahren und rechten Beicht.
- PDF 169 §. 2. Die Eigenschafften einer wahren Beicht werden ins gemein vorgetragen.
- PDF 171 §. 3. Erforschung der Sünden/ damit die Beicht gantz seye.
- PDF 172 §. 4. Es solle die Beicht geschämig/ demüthig und züchtig seyn.
- PDF 173 §. 5. Was für ein Schmertzen vonnöthen/ damit die Beicht recht und giltig seye.
- PDF 175 §. 6. Damit die Beicht recht und giltig seye/ so muß ein steiffer Fürsatz der Besserung darbey seyn.
- PDF 177 §. 7. Es muß die Beicht ein klare Anklagung seyn/ und dero Umbständen.
- PDF 178 §. 8. Was für ein Satisfaction oder Genugthun zu dem vollkommnen Sacrament der Beicht vonnöthen seye.
- PDF 180 56. Predig. Von der Vollkommenheit einer wahren und rechtschaffenen Beicht.
- PDF 180 Eingang.
- PDF 182 §. 1. Alle Beschwerden/ so in der Beicht seyn/ werden durch einen tapffern Entschluß überwunden.
- PDF 184 §. 2. Die vollkommene Beicht wird leichter gemacht/ wann man ansihet/ daß sie gantz in geheim geschihet/ und daß man dardurch die Ehr nit verliehret.
- PDF 186 §. 3. Ein aufrichtige und vollkommene Beicht beruhiget das böse Gewissen.
- PDF 188 §. 4. Die vollkommene Beicht überwindet den Teufel.
- PDF 189 §. 5. Die Seel wann sie vollkommentlich beichtet/ wird gantz gesund.
- PDF 192 §. 6. Der jenige/ der aufrichtig und vollkommentlich beichtet/ wird bey dem Richter-Stuel Gottes wohl bestehen.
- PDF 194 §. 7. Ein Exempel und Schluß dieser Predig.
- PDF 196 57. Predig. Von der general-Beicht/ und wie vil daran gelegen.
- PDF 196 Eingang.
- PDF 198 §. 1. Wie vil an der general-Beicht gelegen seye/ wird in gemein vorgetragen.
- PDF 200 §. 2. Die general-Beicht ist nicht vor die jenige/ welche gar ängstig und scrupulos seyn/ oder gar unkeusch gelebt haben.
- PDF 202 §. 3. Die general-Beicht ist nothwendig für die jenige/ welche übel gebeichtet haben.
- PDF 203 §. 4. Es geziemet sich ein general-Beicht zu thun/ wann man ein neues und wolgeordnetes Leben anfangen will.
- PDF 205 §. 5. Die general-Beicht ist nutzlich dem jenigen/ der noch keine verrichtet hat.
- PDF 208 §. 6. Die general-Beicht ist nutzlich für einen guten Todt.
- PDF 210 58. Predig. Von der nechsten Gelegenheit zu sündigen/ allwo verworffen werden die Entschuldigungen/ welche der Sünder vorschuzet/ daß er dieselbige nit verlasse.
- PDF 210 Eingang.
- PDF 212 §. 1. Es werden die Entschuldigungen des unkeuschen Sünders in gemein vorgetragen.
- PDF 214 §. 2. Es wird die erste Entschuldigung abgelehnet/ wann der Unkeusche sagt: Er wolle die Gelegenheit meyden/ wann ihm gefallen wird.
- PDF 215 §. 3. Es wird widerlegt die Entschuldigung deß Unkeuschen/ welcher vorgibt/ daß man sein Sünd nit wisse.
- PDF 217 §. 4. Es wird widerlegt die Entschuldigung/ mit der Schwachheit oder mit der häuffigen Neigung/ als wann man nit konte widerstehen.
- PDF 219 §. 5. Es wird erwisen/ daß es kein wahre Lieb seye/ welche der Unkeusche vorschutzet zu seiner Entschuldigung.
- PDF 222 §. 6. Wird widerlegt die Entschuldigung dessen/ der vorschutzet/ daß ihn der andere nit lasse.
- PDF 223 §. 7. Es wird widerlegt die Entschuldigung der jenigen/ welche sagen: Sie wollen sich verheyrathen/ und haben Kinder.
- PDF 226 §. 8. Es wird die Blindheit der jenigen entdecket/ die sich entschuldigen und sagen: Sie sein arm/ und würden sonst verderben.
- PDF 228 §. 9. Es wird dargethan/ daß ein Betrug deß Teuffels seye/ wann man sich mit deme entschuldiget/ man wolle nit sündigen/ ob man schon die Gelegenheit nit verlasset.
- PDF 231 §. 10. Es wird widerlegt die Entschuldigung der jenigen/ welche sagen: Sie werden noch schon Zeit haben/ sich der Gelegenheit zu sündigen zu entschlagen.
- PDF 233 59. Predig. Von Verzeyhung und Liebe der Feinden.
- PDF 233 Eingang.
- PDF 235 §. 1. Es werden in gemein die Ursachen vorgetragen/ warumb man die Unbilden verzeihen soll.
- PDF 237 §. 2. Es ist ein Betrug/ wann man sagt den Feinden zu verzeyhen/ seye ein hartes Ding.
- PDF 239 §. 3. Es wird die Ehr nit verlohren/ sondern sie wird gemehret/ wann man dem Feind verzeyhet.
- PDF 241 §. 4. Die Verfolgung ist dem Verfolgten nutzlich.
- PDF 243 §. 5. Man muß das Gesatz Gottes/ daß man denen Feinden verzeihen soll/ nicht vil examiniren.
- PDF 245 §. 6. Dem jenigen wird Gott nicht verzeiuhen/ der seinen Feinden nicht verzeihet.
- PDF 247 §. 7. Belohnung des Christen/ welcher verzeihet.
- PDF 249 60. Predig. Von dem Ursprung/ Ubel und Schaden/ wann man wiederumb in die alte Sünden fallet.
- PDF 249 Eingang.
- PDF 251 §. 1. Der Teufel setzet dem Menschen sehr starck zu/ daß er sich wiederumb in die alte Sünden stürtze.
- PDF 252 §. 2. Die erste Wurtzel oder Ursach/ daß man wider in die Sünd falle/ ist die Schwachheit deß Fürsatz.
- PDF 255 §. 3. Die Vergessenheit/ die Sorglosigkeit/ die Gelegenheit/ und die böse Gewonheit/ seynd ein Ursach und Wurtzel deß Widerfalls in die vorige Sünden.
- PDF 258 §. 4. Sibenfache Boßheit deßjenigen/ welcher wider in die alte Sünden fallet.
- PDF 260 §. 5. Wegen der sibenfachen Boßheit erfolget ein sibenfacher Schaden/ wann man wider in die alte Sünden fallet.
- PDF 262 §. 6. Es werden die Schäden noch weiter erkläret/ welche erfolgen/ wann man wiederumb in die alte Sünden fallet.
- PDF 265 61. Predig. [V]on der Verantwortung/ und Gefahr der jenigen/ die in der Mission kein Frucht geschöpffet.
- PDF 265 Eingang.
- PDF 267 §. 1. Gott beklaget sich wider die Sünder/ welche seinen Gutthaten undanckbar seynd.
- PDF 269 §. 2. Antwort der Dieneren Gottes/ welche zu den Sündern gesandt worden.
- PDF 271 §. 3. Man hat auch zeitliche Straffen zu besorgen wegen Verachtung der Ermahnung Gottes/ die bey einer Mission geschehen.
- PDF 273 §. 4. Billich ist zu förchten/ es möchte Gott den Sünder gar verlassen/ weil er seine Ermahnungen verachtet.
- PDF 275 §. 5. Der verstockte Sünder wird müssen Rechenschafft geben/ daß die Mission nit an ein ander Ort kommen ist.
- PDF 277 §. 6. Der Sünder wird ein schwere Verantwortung haben/ wegen deß Exempels der jenigen/ die ihnen die Mission zu Nutzen gemacht haben.
- PDF 279 §. 7. Es wird ein Exempel vorgebracht/ und darmit die Predig beschlossen.
- PDF 281 62. Predig. Wie sich der Christ verhalten soll/ damit er in der Gnad Gottes verharre.
- PDF 281 Eingang.
- PDF 283 §. 1. Es wird angezeigt/ auf welche Personen die Predig gericht seye/ und welches die allgemeine Mittel zur Beharrlichkeit.
- PDF 285 §. 2. Das erste Mittel und Recept ist/ daß der Christ die Sünden und die Gelegenheiten meyde.
- PDF 287 §. 3. Der Christ soll nicht auf andere Leben./ sondern auf sich selbst wohl acht haben.
- PDF 288 §. 4. Das andere Mittel/ der Christ solle förchten/ daß er nicht wider in die Sünd falle/ wann er in der Gelegenheit nit außreisset.
- PDF 290 §. 5. Das dritte Mittel ist/ daß sich der Christ öffters gebrauche der heiligen Sacramenten mit gebührender Zuberaitung.
- PDF 292 §. 6. Damit der Christ im Guten verharre/ solle er sich der Mortification oder Abtödtung und deß heiligen Gebetts gebrauchen.
- PDF 294 §. 7. Es soll sich der Christ der Andacht gegen der allerseeligsten Jungfrauen gebrauchen.
- PDF 296 §. 8. Das vierdte Mittel in der Gnad zu verharren/ ist/ daß der Christ seinen Glauben lebendig mache wider die Versuchungen/ die er etwan außstehen muß.
- PDF 298 §. 9. Das fünffte Mittel nicht mehr zu sündigen/ ist die Ubung der Hoffnung/ jetzt und in der Stund deß Todts.
- PDF 300 63. Predig. An dem allgemeinen Gebett umb den Regen/ uir Zeit der Trückne/ geprediget in der Pfarr-Kirchen deß H. Michaels zu Jaen/ im Jahr 1668.
- PDF 300 Eingang.
- PDF 302 §. 1. Der Regen gehet uns nit ab/ dieweil es Gott an seiner Gütigkeit nit mangelt/ sondern dieweil wir sein Erbtheil nicht seyn.
- PDF 304 §. 2. Unterschiedliche Sünden/ derentwegen uns Gott den Regen versagt.
- PDF 305 §. 3. Die Unkeuschheit ist Ursach/ warumb uns Gott den Regen versagt.
- PDF 306 §. 4. Der Abgang der Lieb gegen den Armen/ macht die Felder unfruchtbar.
- PDF 307 §. 5. Es wird die Liebe und Hilff gegen den Armen nit abgehen/ wann man nur die überflüssige Unkosten unterlasset.
- PDF 308 §. 6. Warum Gott zulasse/ daß die Straff auch über die Kinder/ und über die Gerechte komme.
- PDF 310 §. 7. Damit man den Regen erhalte/ muß man disen begehren mit der Buß über die Sünden/ und mit Besserung des Lebens.
- PDF 313 64. Predig. Von der Theurung und Hungers-Noth/ geprediget bey der Zusammenkunfft der Königlichen Cantzley zu Granada an dem ersten Sambstag der Fasten.
- PDF 313 Eingang.
- PDF 315 §. 1. Es ware das Schiff mitten auf dem Meer.
- PDF 317 §. 2. Wegen der Sünden des Volcks schicket Gott böse Regenten und Beampte/ und lasset zu/ daß auch die Gute fehlen.
- PDF 318 §. 3. Durch böse Vorsteher züchtiget Gott die böse Unterthanen.
- PDF 320 §. 4. Es solle sich die Obrigkeit den Sünden widersetzen/ welche die Ursach der Straffen seyn/ und sich derselben nit theilhafftig machen.
- PDF 322 §. 5. Durch die Forcht des jüngsten Gerichts/ und fleißige Obacht auf Gottes Gebott/ und unser Schuldigkeit/ muß Gott versöhnet/ und das Ungewitter gestillet werden.
- PDF 323 65. Predig. Von der Plag des Hungers in Granada/ im Jahr 1678.
- PDF 323 Eingang.
- PDF 325 §. 1. Der Hunger ist eine von den grösten zeitlichen Armseeligkeiten.
- PDF 327 §. 2. Der Hunger ist ein Straff der Sünden/ sonderlich der Unbarmhertzigkeit/ der Rachgirigkeit/ und der Unkeuschheit.
- PDF 328 §. 8 [i. e. 3]. Es kommet der Hunger/ wann die Böse von den Guten nicht gestrafft/ oder gebessert werden/ und wann die Fromme nicht betten vor die Gottlose.
- PDF 330 §. 4. Was für ein Zihl und End Gott habe/ daß Er über die Völcker den Hunger schicket.
- PDF 332 §. 5. Der jenige/ der ihm nit zu Nutzen macht das Zihl und Absehen/ so Gott hat bey der Hungers-Noth/ der hebet schon an den ewigen Hunger/ der ist in der Höll.
- PDF 335 66. Predig. Von dem Glorwürdigen heiligen Martyrer Cäcilio/ Stadt-Patron zu Granada/ geprediget bey dem Capitel selbiger Stadt/ zur Zeit deß Hungers/ und der Theurung.
- PDF 335 Eingang.
- PDF 337 §. 1. Der H. Cäcilius ist Patron und Schutz-Herr der Stadt Granada.
- PDF 338 §. 2. Glückseelig ist die Stadt Granada/ weilen sie den heiligen Cäcilium für ihren Patronen hat.
- PDF 340 §. 3. Es ist vonnöthen/ daß wir uns würdig machen der Fürbitt deß H. Cäcilii/ wann wir glückseelig seyn wollen.
- PDF 341 §. 4. Wann wir nicht Buß thun über unsere Sünden/ so werden wir an dem H. Cäcilio keinen Patronen und Fürsprecher/ sondern einen Ankläger haben.
- PDF 344 67. Predig. Von der Plag der Heuschröcken: gehalten in der Collegiat-Kirchen der Stadt von dem heiligen Gauben/ auß Gelegenheit des Eingangs/ oder Bett-Tag/ umb Abwendung solcher Straff.
- PDF 344 Eingang.
- PDF 346 §. 1. Die Heuschröcken erinnern uns den Sünden/ von welchen sie herkommen.
- PDF 347 §. 2. Die Heuschröcken kommen her von der Verfolgung der Tugend und bösen Exempel.
- PDF 350 §. 3. Wann wir wollen die Heuschröcken vertreiben/ so muß neben dem Gebett auch die Buß verhanden seyn.
- PDF 351 §. 4. Die Fürbitt der Heiligen nutzet den jenigen/ die ihre Sünden beweinen.
- PDF 352 §. 5. Die allerheiligste Jungfrau Marja ist ein Fürbitterin/ und Christus ein Fürsprecher/ allein für die jenige/ welche das Jhrige auch darzu thun.
- PDF 354 68. Predig. Als die Forcht der Pest vorhanden war an dem fünfften Tag/ der achttägigen Andacht deß Gebetts/ in der Thumb-Kirchen zu Granada/ bey Christo von dem Heyl genannt/ für Abwendung der Pest/ welche schon zu Malaga war den 27. Octob. 1678.
- PDF 354 Eingang.
- PDF 356 §. 1. Die Pest der benachbahrten Städten ist ein barmhertzige Erinnerung für die andere/ die annoch befreyt seyn.
- PDF 358 §. 2. Man muß nit nur förchten die Gerechtigkeit die uns straffet/ sondern auch die Barmhertzigkeit/ mit der Gott uns noch verschonet.
- PDF 359 §. 3. Es soll bey der Forcht allein nicht verbleiben/ sondern man soll noch weiter gehen/ und die Wurtzel der Sünden ausreissen.
- PDF 361 §. 4. Man soll nit nur die Sünden verlassen/ sonndern auch die Sitten bessern.
- PDF 363 §. 5. Die Buß muß bald geschehen/ dann wann sie erst im Todt geschicht/ so ist sie nit sicher.
- PDF 365 69. Predig. An dem andern Mittwoch der Fasten/ in der Königlichen Kirchen zu Granada/ auß Gelegenheit viler Kranckheiten/ und Todt bey der Forcht der Pest.
- PDF 365 Eingang.
- PDF 367 §. 1. Drey Mittel/ deren sich Gott gebraucht/ die Sünden zu vertilgen.
- PDF 368 §. 2. Das erste Mittel die Sünden zu vertilgen/ seynd die Prediger mit ihrem Eyfer/ für die Ehre Gottes.
- PDF 370 §. 3. das andere Mittel/ zu Vertilgung der Sünden/ ist die Obrigkeit.
- PDF 372 §. 4. Wann die Prediger und die Obrigkeit nit erklecken/ so schickt Gott die Trübsaalen wider die Sünden.
- PDF 374 §. 5. Die Sünden der Obrigkeit/ ob sie schon nit groß seynd/ und ihre Nachlässigkeiten/ seynd Ursach der Trancksaalen.
- PDF 376 §. 6. Unterschidliche Fehler der Beampten bey denen Gerichteren/ welche auch ein Ursach seynd der gemeinen Trancksaalen.
- PDF 377 §. 7. Wann man nit Buß thut/ so ist zu förchten/ es werde über die andere Plagen/ auch die Pest über uns kommen.
- PDF 379 70. Predig. Gehalten bey entstandener Forcht wegen der Pest/ in der Pfarr-Kirchen deß heiligen Gil zu Granada/ allwo gehandelt wird von der ersten Ursach der Pestilentz/ an dem ersten Sonntag der Fasten/ 1679.
- PDF 379 Eingang.
- PDF 382 §. 1. Wir haben in Jesu Christo die Barmhertzigkeit/ das Leben/ und das Heyl/ und die Bewahrung vor der Pest.
- PDF 384 §. 2. Der Glauben ohne die Werck ist todt/ und wann er also ist/ so haben wir die Pest zu förchten.
- PDF 385 §. 3. Die Unwissenheit der Christlichen Lehr/ ist ein gnugsame Ursach der Pestilentz.
- PDF 387 §. 4. Ein Ursach der Pest ist die Unehrenbietigkeit gegen der Kirchen/ und weil man den Feyertag nit heiliget.
- PDF 389 §. 5. Das unwürdige Communiciren ist ein Ursach der Pest.
- PDF 390 §. 6. Ob gleich Christus unser Heyl ist/ so nöthigen ihne doch unsere Sünden/ die Pest über uns zu schicken.
- PDF 392 71. Predig. An dem andern Abend/ in der Kirchen deß heiligen Gil zu Granada/ bey der Forcht der Pest/ von der andern Ursach derselben. Jm Jahr 1679.
- PDF 392 Eingang.
- PDF 394 §. 1. Die allerheiligste Jungfrau Marja ist die Zuflucht der Christen/ zu Zeit der Pest.
- PDF 395 §. 2. Es ist nothwendig die Mitwürckung mit Maria/ damit man die Krafft ihrer Fürbitt geniesse.
- PDF 397 §. 3. Wegen der Hoffart des Sünders wird die Krafft der Fürbitt Maria wider die Pest verhindert.
- PDF 399 §. 4. Der Geitz des Volcks erhebet faule Dämpff/ welche die Pest verursacht.
- PDF 400 §. 5. Die Unkeuschheit ist ein Ursach der Pest/ und wann wir nit von den Sünden abstehen/ so werden wir vor der Pest nit erhalten werden.
- PDF 403 72. Predig. Die dritte Abend-Predig in der Kirchen deß heiligen Egidij zu Granada/ bey der Forcht der Pest/ von der dritten Ursach der Pest.
- PDF 403 Eingang.
- PDF 405 §. 1. Die Gutthaten der heiligen Englen/ und ihr Krafft/ uns vor der Pest zu bewahren.
- PDF 407 §. 2. Der Mensch muß das Seinig auch beytragen/ wann er will/ daß der heilige Schutz-Engel ihne auß der Gefahr errette.
- PDF 409 §. 3. Die jenige widerstreben den heiligen Engeln/ welche andere zu der Sünd anreitzen/ und verursachen dardurch die Pest.
- PDF 410 §. 4. Die jenige verursachen die Pest/ welche andern zu der Sünd rathen/ welche die Tugend verfolgen/ und was heilig ist/ entunehren.
- PDF 413 §. 5. Der eytle und unehrbare Kleider-Pracht ist den heiligen Englen zu wider/ und verdient die Pest vor Gott.
- PDF 414 §. 6. Das böse Exempel der Christen/ nöthiget Gott/ daß er die Pest über sie schicke.
- PDF 416 73. Und vierte Abend-Predig in der Kirchen zu St. Egidi in Granada/ bey der Forcht der Pest/ und derselben vierte Ursach.
- PDF 416 Eingang.
- PDF 418 §. 1. Vor der Krafft und Macht der Verdiensten/ der heiligen Gottes/ damit uns Gott von der Pest erlöse.
- PDF 419 §. 2. Krafft und Nachdruck deß Gebetts der Heiligen/ zur Bewahrung vor der Pest.
- PDF 420 §. 3. Die Verdienst und Gebett der Heiligen ist kräfftig/ wann der jenige mitwürcket/ der ihr Fürbitt verlanget.
- PDF 422 §. 4. Die Sünden/ und der Abgang der Krafft der Fürbitt der Heiligen wider die Liebe gegen den Armen/ verhinderen die Pest.
- PDF 424 §. 5. Die Eytelkeit in Verschwendung deß zeitlichen Guts/ verhindert das Allmosen/ und hintertreibt die Fürbitt der Heiligen.
- PDF 425 §. 6. Das jenige/ was man verschwendet mit Spihlen/ und andern Eytelkeiten/ verhindert/ daß uns die Verdienst der Heiligen Gottes nicht zu Nutzen kommen.
- PDF 429 74. Predig. Und fünffte Abend-Predig in der Kirchen zu St. Egidi in Granada/ bey der Forcht der Pest/ von ihrer fünfften Ursach. 1679.
- PDF 429 Eingang.
- PDF 431 §. 1. Es seynd Gerechte in der Kirchen/ deren Verdienst und Gebett vil vermag.
- PDF 433 §. 2. Wann nit die Buß zu dem Gebett der Gerechten hinzu kommt/ so hat das Gebett der Heiligen kein Krafft.
- PDF 435 §. 3. Wann die Maaß der Sünden erfüllet ist/ so kommt die Straff Uber die Stadt/ ob schon auch Gerechte gefunden werden.
- PDF 437 §. 4. Wann Gott den Gerechten auß der Stadt hinweck nimmt/ so ists ein Zeichen/ daß Er sie straffen will.
- PDF 439 §. 5. Wann gleich noch andere Gerechte vorhanden seyn/ so wird doch die Straff kommen nach erfüllter Zahl der Sünden.
- PDF 442 75. Predig. Bey Forcht der Pest an dem Bitt-Tag/ bey Unser Lieben Frauen von den drey Nöthen genannt/ auß Anordnung deß heiligen Tribunals der Inquisition zu Granada/ umd Rettung von der Pest/ da zuvor dise Andacht verhindert worden/ wegen deß Fests deß Fronleichnambs den 3. Junij. im Jahr 1679.
- PDF 442 Eingang.
- PDF 444 §. 1. Es wird die grosse Macht der heiligisten Mutter Gottes Marja uns vor der Pest zu bewahren vorgestellet.
- PDF 445 §. 2. Unsere Sünden hintertreiben die Krafft der Fürbitt der heiligisten Jungfrrauen Marja.
- PDF 446 §. 3. Das Zihl und End/ warumb uns Gott Trübsaalen zuschicket/ und wie die seeligiste Jungfrau uns verhilfflich seye/ daß wir den Zweck erreichen.
- PDF 447 §. [4.] Wie der Sünder das Absehen Gottes/ und den Beystand Mariä in denen Trübsaalen hintertreibe.
- PDF 449 §. 5. Ohne die Buß und Besserung der Sitten kan man der mächtigen Fürbitt Mariä nit geniessen.
- PDF 451 76. Predig. Geprediget in der Haupt- und Thumb-Kirchen zu Granada/ zu Abends an dem Tag deß heiligen Petri/ da die Pest schon gegenwärtig in der Stadt gespühret worden.
- PDF 451 Eingang.
- PDF 453 §. 1. Es wird die Meynung verworffen der jenigen/ die die Ursach der Pest zuschreiben/ der schlechten Obsicht/ die man gehalten habe.
- PDF 455 §. 2. Es wird die jenige Meynung verworffen/ deren/ die da sagen/ daß die Pest von dem Einfluß deß Gestürns herkomme.
- PDF 456 §. 3. Es wird verworffen die Klag/ welche entstehet von der Unwissenheit der Güte/ und der Barmhertzigkeit Gottes.
- PDF 457 §. 4. Es ist kein Mittel wider die Pest/ wann man auß der Stadt fliehet/ sondern wann man Buß thut.
- PDF 458 §. 5. Es ist ein Trost bey der Pest/ weil sie von Gott herkommt/ und ein Zeichen ist/ daß Er uns liebe.
- PDF 461 §. 6. Das beste Mittel/ daß die Pest nit weiter einreisse/ ist die Besserung deß Lebens.
- PDF 462 77. Predig. An dem Bett-Tag in der Pfarr-Kirchen deß heiligen Egidij zu Granada/ zu Unser Lieben Frauen/ von den drey Nöthen genannt/ als die Pest in gemeldter Stadt angefangen/ am Sonntag den 23. Julij/ im Jahr 1679.
- PDF 462 Eingang.
- PDF 464 §. 1. Seelig seynd/ die das Wort Gottes anhören/ und dassselbige bewahren.
- PDF 465 §. 2. Es wird das Elend der Stadt Granada vorgestellt.
- PDF 466 §. 3. Die Ursach der Pest/ seynd die Sünden.
- PDF 468 §. 4. Ein Ursach der Pest/ ist die Verachtung der Ermahnungen/ und Throungen.
- PDF 469 §. 5. Wir haben noch grössere Straffen zu förchten/ wann wir nit Buß thun über unsere Sünden.
- PDF 471 §. 6. Auch die Bett-Täg werden nit helffen/ wann sie nit also seyn/ wie sie seyn solten.
- PDF 473 §. 7. Es warthet Gott auf die Buß/ damit er uns zu hilff komme.
- PDF 476 78. Predig. Als nunmehr die Pest nachgelassen/ an dem ersten Tag deß Novemb. oder der neuntägigen Dancksagung/ gehalten in der Kirchen Christi/ von der Saul genannt/ von der Bruderschafft der Liebe/ in dem Spittal Corporis Christi zu Granada/ den 30. Aug. 1679.
- PDF 476 Eingang.
- PDF 478 §. 1. Es werden drey Zweifel vorgetragen über die Nachlassung der Pestilentz.
- PDF 479 §. 2. Die Pest ist ein Artzney/ mit welcher Gott die Seelen gesun machet.
- PDF 481 §. 3. Es ist nit nutz/ daß die Pest aufhöret/ wann nit auch das Leben gebessert wird.
- PDF 482 §. 4. Es ist kein Barmhertzigkeit/ da Gott unser Bitt erhöret/ wann die Gesundheit deß Leibs der Seelen nit nutzet.
- PDF 484 §. 5. Es ist kein Gutthat/ das Leben erhalten/ wann wir es nit anwenden zu Besserung deß Lebens.
- PDF 485 §. 6. Schluß der Predig/ und Ermahnung.
- PDF 486 67 [i. e. 79]. Predig. Als die Pest schon nachgelassen/ den letzten Tag der neundten Dancksagung/ bey Christo an der Saul in dem Spittal Corporis Christi zu Granada/ den 7. Septembr. 1679.
- PDF 486 Eingang.
- PDF 487 §. 1. Was für ein steiffen Fürsatz der jenige haben soll/ der für die Gesundheit will danckbahr seyn.
- PDF 489 §. 2. Die Forcht der bösen Gelegenheit/ Gott zu belaidigen/ muß unser Danckbarkeit erweisen.
- PDF 490 §. 3. Die Danckbarkeit erfordert den steiffen Fürsatz/ die alte Sünden nicht mehr zu begehen.
- PDF 491 §. 4. Der jenige hat einen unglückseeligen Todt zu förchten/ der bey der Gesundheit den Todt nit förchtet.
- PDF 493 80. Predig. Von dem allerheiligsten Sacrament deß Altars/ unter der Gleichnus einer heiligen Quaranten nach der Pest/ geprediget worden/ so genannten Sclaven deß heiligisten Fronleichnambs/ in der Pfarr-Kirchen deß heiliger Egidii zu Granada/ denn 10. Sept. 1679.
- PDF 493 Eingang.
- PDF 494 §. 1. Es soll der Christ ein Geistliche Quaranten machen/ zu welcher ihn antreibt das heilige Sacrament.
- PDF 496 §. 2. Die erste Eigenschafft der Quaranten ist/ aus der Welt fliehen/ worzu das heilige Sacrament die Krafft und Stärcke gibt.
- PDF 497 §. 3. Das heilige Sacrament deß Altars gibt Krafft/ den Teufel und den Seinigen Widerstand zu thun/ welches das andere Stuck ist/ so zu der andächtigen Quaranten gehöret.
- PDF 499 §. 4. Das heilige Sacrament gibet Krafft und Stärcke wider die böse Begirden/ und Gewohnheiten.
- PDF 500 81. Predig. Bey der Dancksagung an dem Tag deß Patrocinij Mariæ Unser Frauen/ in der Kirchen deß heiligen Philippi Nerei zu Granada/ den 12. Nov. im Jahr 1679.
- PDF 500 Eingang.
- PDF 502 §. 1. Wie geschwind man durch die Fürbitt Mariä das Heyl erlange.
- PDF 504 §. 2. Man soll die erlangte Gesundheit hoch schätzen/ damit man die Fehler deß vergangnen Lebens verbessern könne.
- PDF 504 §. 3. Das jenige Leben ist nit für ein Leben zu halten/ welches nicht zu wahrer Buß/ und zu guten Wercken angewendet wird.
- PDF 506 §. 4. Der jenige verdienet/ daß ihm das Leben genommen werde/ der es übel anwendet/ und oftermahlen ist das Leben die gröste Straff.
- PDF 507 §. 5. Die schuldige Danckbarkeit für die Gesundheit/ soll durch die gute Anwendung der Zeit erwisen werden.
- PDF 509 82. Predig. Dancksagung für die Erhaltung vor der Pest/ an dem Tag der unbefleckten Empfängnus der allerheiligsten Jungfrau Mariä in der Kirchen der Verspörrten zu Granada/ den 17. Decemb. 1679.
- PDF 509 Eingang.
- PDF 511 §. 1. Von der Gutthat/ daß die seeligste Jungfrau vor der Pest der Erbsünd bewahret worden.
- PDF 513 §. 2. Von der Gutthat/ daß wir in der Pest bey Leben erhalten worden/ damit unser Gesundheit dem jenigen zu Diensten seye/ der uns dieselbige gegeben hat.
- PDF 514 §. 3. Von der Gutthat/ da man vor den Gelegenheiten zu sündigen bewahret wird/ und von dem Mitleiden/ welches mit den Schwachen zu tragen.
- PDF 516 §. 4. Von der Gutthat der Bewahrung vor der Höll.
- PDF 518 83. Predig. Dancksagung wegen der Genesung der Stadt Granada/ bey Christo von der Saulen genannt/ im Jahr nach der Pest in dem Spittal Corporis Christi, den 3. Sept. 1680.
- PDF 518 Eingang.
- PDF 519 §. 1. Von der Undanckbarkeit/ und Vergessenheit der Menschen/ und ihre Ursach.
- PDF 521 §. 2. Von der Danckbarkeit/ so man schuldig ist für die Gutthat/ welche schier unglaublich scheinet.
- PDF 522 §. 3. Dancksagung/ die wir schuldig seynd/ daß uns Gott so lang zuwarthet/ und wie daran gelegen/ daß wir uns dise Gutthat zu nutz machen.
- PDF 523 §. 4. Was für ein Danck wir Gott schuldig seyn für die Gutthat/ daß er uns bewahret vor der Pest.
- PDF 524 84. Predig. Dancksagung bey Christo/ von der Saul genannt/ für die Gesundheit der Stadt Granada/ zwey Jahr nach der Pest/ in dem Spittal Corporis Christi, den 14. Oct. 1681.
- PDF 524 Eingang.
- PDF 526 §. 1. Der Mensch ist ein Geistliche Uhr/ zu Gottes Lob gemacht.
- PDF 527 §. 2. Die Dancksagung muß geschehen mit dem Geist/ mit dem Mund/ und mit den Wercken/ wie in einer wohlgerichten Uhr.
- PDF 529 §. 3. Der Mensch hat grosse Straff zu förchten/ welcher mit seinem Leben Gott nicht lobet.
- PDF 530 §. 4. Wann die Sünden ohne Zeitliche Straff gelassen werden/ so ist es die gröste Straff/ die ihm der Sünder verursacht.
- PDF 531 §. 5. Es ist ein grosse Straff/ wann Gott dem Sünder zulasset/ daß er sich in noch mehrere Sünden stürtzet.
- PDF 533 85. Predig. Jn der Dancksagung/ welche die Bruderschafft der Lieb in dem Spittal Corporis Christi genannt/ zu Granada gehalten hat/ in der Kirchen Christi von der Saul/ wegen der Gesundheit diser Stadt/ den 18. Octob. im Jahr 1682.
- PDF 533 Eingang.
- PDF 535 §. 1. Drey Stück gehören zur vollkommenen Dancksagung.
- PDF 536 §. 2. Das ertse Gesatz zur Danckbarkeit ist/ den Gutthäter nit zu belaidigen: welches aber der Sünder nit beobacht.
- PDF 536 §. 3. Das ander Gesatz der Danckbarkeit ist die Vergeltung mit guten Wercken/ der Sünder aber bricht dises Gesatz mit Aergernussen.
- PDF 538 §. 4. Das dritte Gesatz der Danckbarkeit ist/ daß man beständig seye in dem Dienst Gottes: der Sünder aber ist unbeständig/ und erfüllet es nit.
- PDF 539 §. 5. Es soll der Sünder noch mehr Trübsaal förchten zur Straff seiner Undackbarkeit.
- PDF 541 86. Predig. Von der Dancksagung bey Christo an der Saulen/ für die Bewahrung vor dem grossen Schaden/ welchen der Erdbidem der Stadt Granada angetrohet/ den 9. Ocotb. im Jahr 1688. gehalten in dem Spittal Corporis Christi den 25. Oct.
- PDF 541 Eingang.
- PDF 544 §. 1. Der Erdbiden erweiset den Zorn Gottes wegen den Sünden.
- PDF 545 §. 2. Der Erdbiden erweiset uns den Zorn Gottes/ wegen der wenigen Ehrenbietigkeit gegen der Kirchen und den Clöstern.
- PDF 548 §. 3. Der Erdbidem ist ein Straff/ daß man die Göttlichen Einsprechungen/ und die vorhergangene Strafen verachtet.
- PDF 549 §. 4. Ein absonderliche Gnad/ welche in dem Erdbidem der Stadt Granada widerfahren/ erfordert ein absonderliche Danckbarkeit.
- PDF 551 §. 5. Es wird erkläret das Absehen Gottes bey der Gutthat deß gestilltens Erdbidens.
- PDF 552 §. 6. Gefahr deß Sünders/ der keinen Frucht geschafft auß dem Erdbidem/ und auß diser Gutthat.
- PDF 554 §. 7. Alles was bishero gesagt/ wird mit einer Geschicht bestättiget.
- PDF 556 Die 1. Ermahnung. Von dem Todt.
- PDF 556 2. Ermahnung. Von dem letzten Gericht
- PDF 557 3. Ermahnung. Von der Höll.
- PDF Applicatio Omnium Sermonum hujus libri, duos Tomos complectentis, ad Evangelia Adventûs, Septuagesimæ, & Quadragesimæ.
- PDF Index Locorum Sacræ Scripturæ, quæ explicantur in duobus Tomis libri hujus.
- PDF Register Uber beyde Theil/ nach der Seyt-Zahl eingerichtet einer jeden Predig.
- PDF Vorsatz
- PDF Rückdeckel
- PDF Rücken
- PDF Vorderschnitt
