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Abstract

Leben in Reboot-Zeiten - Eine empirische Fallstudienanalyse in der Film- und Games-Industrie befasst sich mit dem spezifischen Wiederholungsphänomen der Reboots unter medienökonomischen Gesichtspunkten. Im Fokus steht die Frage nach der Bedeutung von Reboots für den Erfolg von Unterhaltungsmedienangeboten und damit das Aufzeigen möglicher Erfolgsaussichten von Reboots von Film- und digitalen Spiele-Serien, wobei neben den Bedingungen des ökonomischen Erfolgs die Rolle der Rezipienten zur Bemessung des Erfolgs evaluiert wird. Grundlage der Untersuchung bildet die Erarbeitung einer eigenständigen, medienübergreifenden Reboot-Definition, die eine eindeutige Abgrenzung zum Remake-Begriff vornimmt und zugleich die Serialitätsbedingung vor dem Bezugsrahmen transmedialer Erzählwelten berücksichtigt. Um die Komplexität des Reboot-Phänomens auf möglichst vielen Ebenen zu erfassen, wird eine qualitative Fallstudie gewählt. Das Reboot-Phänomen bei Film- und Games-Serien wird erstmals in den Medienwissenschaften untersucht und durch detailliert ausgearbeitete Fallstudien ganzheitlich beleuchtet, wobei medienkulturelle und medienökonomische Aspekte verknüpft werden.

Abstract

Living in Reboot Times - An empirical case study analysis in the film and games industry deals with the specific reboot phenomenon from a media-economic perspective. The focus is on the question of the significance of reboots for the success of entertainment media offerings and thus the identification of possible chances of success of reboots of film and digital game series. In addition to the conditions of economic success, the role of the recipients in measuring success is evaluated. The study is based on the development of an independent, cross-media reboot definition that clearly distinguishes itself from the remake concept and at the same time takes into account the condition of seriality before the frame of reference of transmedial narrative worlds. In order to capture the complexity of the reboot phenomenon on as many levels as possible, a qualitative case study is chosen.

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