Titelaufnahme
Titelaufnahme
- Titel(Nicht)Nutzung von KI-Werkzeugen in der Lehre: ein Reflexionspapier : vorgestellt und diskutiert im Fakultätsrat am 29.4.2026 / Kulturwissenschaftliche Fakultät (KW) der Universität Paderborn ; Katharina J. Rohlfing, Isabel Steinhardt, Ingrid Scharlau, Niclas Schaper, Susan Holtfreter, Lea Biere, Angela Grimminger, Rebecca Schmidt, Dagmar Festner, Rebekka Schmidt, Heike M. Buhl, Ilka Mindt, Andrea Karsten, Iris Neiske, Sebastian Luft
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- Umfang1 Online-Ressource (27 Seiten) : 1 Illustration
- SpracheDeutsch
- DokumenttypAnderer Text (Elektronische Erstveröffentlichung)
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Zusammenfassung
Die rasante Verbreitung von generativen KI-Werkzeugen stellt Hochschulen vor grundlegende Fragen hinsichtlich ihrer Aufgaben in Studium und Lehre. Diese betreffen nicht allein technische Möglichkeiten, sondern vor allem die Bedingungen wissenschaftlichen Lernens und Lehrens, die Entwicklung fachlicher und überfachlicher Kompetenzen sowie die Gestaltung akademischer Praktiken. Zudem stellt sich die Frage nach dem Bildungsbegriff, wie er in Hochschulen verstanden wird / verstanden werden sollte und welche Lernziele es diesbezüglich zu verfolgen gilt. Fragen und Herausforderungen akademischer Lehre, die in der Vergangenheit bereits diskutiert wurden, drängen sich nun besonders auf. Die gegenwärtige Lage an der Hochschule, mit durchdringender Verbreitung der KI-Werkzeuge einerseits und sich dadurch transformierenden akademischen Praktiken andererseits, führt zu Unübersichtlichkeit, Unsystematik, Unsicherheit und sogar zu Ungerechtigkeit im (Nicht)Nutzen dieser Technologien. Um hier entgegenzuwirken, ist es unserer geschlossenen Meinung nach nötig, dass Lehrende mit KI-Werkzeugen reflektiert umgehen, diesen Umgang thematisieren oder sich dazu klar positionieren. Dabei können zwei kontrastierende Perspektiven hilfreich sein, die wir in diesem Reflexionspapier erläutern: Nutzung und Nicht-Nutzung von KI-Werkzeugen in der Lehre.
Abstract
The rapid proliferation of generative AI tools raises fundamental questions for universities regarding their roles in academic studies and teaching. These questions concern not only technical possibilities but, above all, the conditions for scholarly learning and teaching, the development of subject-specific and interdisciplinary competencies, and the shaping of academic practices. Furthermore, the question arises regarding the concept of education as it is understood—or should be understood—in higher education institutions, and what learning objectives should be pursued in this regard. Questions and challenges in academic teaching that have already been discussed in the past are now particularly pressing. The current situation at universities—with the pervasive spread of AI tools on the one hand and the resulting transformation of academic practices on the other—leads to uncertainty and even injustice in the (non)use of these technologies. To counteract this, we unanimously believe it is necessary for university teachers to engage with AI tools in a reflective manner, to address this engagement, or to take a clear stance on the matter. Two contrasting perspectives, which we explain in this reflection paper, can be helpful in this regard: the usage and non-usage of AI tools in teaching.
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