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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Dissertation besteht aus drei Aufsätzen, welche objektiv gemessene, oberflächliche Diversität aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Der erste Aufsatz folgt dem öffentlichen Diskurs zum "Value-in-Diversity" aus der wissenschaftlichen Perspektive. In diesem Aufsatz wird der Zusammenhang zwischen dem Frauenanteil im Top Management Team (TMT) und der Unternehmensleistung näher analysiert. Die Ergebnisse zeigen wie bedeutsam es ist, bei der Analyse des Zusammenhangs nicht nur das Geschlecht, sondern gleichzeitig auch die persönlichen Fähigkeiten und Berufserfahrungen der TMT-Mitglieder zu berücksichtigen. Der zweite Aufsatz fasst als Meta-Analyse vergangene wissenschaftliche Ergebnisse über die Diversitäts-Performance-Beziehung in einem umfassenden Modell zusammen. Dieses Modell beinhaltet bio-demographische und aufgabenbezogene Diversitätsdimensionen, gegenläufige Teammechanismen sowie Performanceindikatoren. Die Ergebnisse verdeutlichen die Notwendigkeit, ein noch umfassenderes Verständnis der Teamprozesse, der "Black Box" der Diversität, zu gewinnen. Der Fokus der Diversitätsforschung lag in der Vergangenheit auf der Analyse des Zusammenhangs zwischen Diversität und Performance. Ein wichtiges Zwischenfazit der Dissertation ist, dass dieser enge Fokus in der Zukunft der Diversitätsforschung ausgeweitet oder gar verlagert werden sollte. Der dritte Aufsatz folgt diesem Zwischenfazit und legt seinen Schwerpunkt auf die Digitalisierung des Arbeitsumfeldes. Dabei wird vor allem der Frage nachgegangen, wie sich die neuen, digitalen Arbeitsanforderungen auf die emotionale Erschöpfung einer altersdiversen Belegschaft auswirken. Die Ergebnisse bestätigen, dass digitale Arbeitsanforderungen einen hohen und signifikanten positiven Effekt auf die emotionale Erschöpfung ausüben.

Zusammenfassung (Englisch)

This dissertation is a compilation of three essays addressing objective surface-level diversity in organizations from different angles. The over-arching goal is twofold. Firstly, this dissertation looks back on objective surface-level diversity research as well as integrates past findings. Secondly, it lays the foundation for future research questions beyond performance issues. The first essay evaluates the public discourse about the “value-in-diversity” from an academic point of view by analyzing the relationship between the presence of women on top management teams and organizational performance more closely. The results indicate that it is important to take the personal capabilities and job experience of TMT members into account instead of exclusively considering their gender.The second essay integrates the well-researched diversity - performance relationship in one encompassing model. Considering both bio-demographic as well as task-related diversity dimensions, team mechanisms, and performance indicators, the meta-analysis stresses the importance to gain a more comprehensive understanding of the processes and effects within the “black box” of diversity. Looking beyond, this dissertation promotes a shift in the focus of diversity research away from performance issues. Therefore, the third essay is directed towards future organizational challenges such as managing an age diverse workforce in the face of digitization. The study shows that digital job demands exert a high and significant positive effect on the emotional exhaustion of employees.

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